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Jugendhilfeausschuss Kreis GT: Kindergartenbedarfsplanung und Angebotsstruktur verabschiedet

Blick von oben in den großen Sitzungssaal, Kreistagssitzung im März 2026 (Foto: Kreis Gütersloh).
Blick von oben in den großen Sitzungssaal, Kreistagssitzung im März 2026 (Foto: Kreis Gütersloh).

Die Kinderzahlen im Kreis Gütersloh sind rückläufig. Um auch in Zukunft den Bedarf in allen zehn Kommunen, in denen der Kreis Gütersloh die Aufgaben des Jugendamtes übernimmt, zu decken, hat die Verwaltung eine Angebotsstruktur für das Kitajahr 2026/2027 festgelegt. Barbara Grube, Sachgebietsleiterin Kindertagesbetreuung, stellte diese im Jugendhilfeausschuss am Mittwoch, 4. März, vor. Das Betreuungsangebot der 121 Kindertageseinrichtungen (Kitas) für das Kitajahr 2026/2027 wird daher an die sinkenden Zahlen angepasst. Die Planungen dazu sind in enger Absprache mit den Kommunen und Trägern erfolgt. Die Politikerinnen und Politiker stimmten dem einstimmig zu.

Bei den Eltern sind die Betreuungszeiten von 45 Wochenstunden besonders gefragt. Im Kindergartenjahr 2026/2027 entfällt auf dieses Angebot mit 62 Prozent der größte Anteil. Wie im Vorjahr macht im Kindergartenjahr 2026/2027 dieses Angebot 62 Prozent der genutzten Angebote aus. Die Nachfrage bleibt somit stabil. Die Betreuungszeiten von 35 und 25 Wochenstunden sind dagegen mit 31 und 7 Prozent deutlich weniger nachgefragt. Auch hier ist die Entwicklung im Vergleich zum Vorjahr gleichgeblieben.

Im Kindergartenjahr 2026/2027 gibt es im Kreis 6.050 Kinder über drei Jahren, sogenannte Ü3-Kinder. Für diese stehen aktuell 5.895 Kitaplätze zur Verfügung. Somit können für 97,44 Prozent der Kinder eine Betreuung angeboten werden. Im Vorjahr lag die Betreuungsquote bei 97,54 Prozent. Bei Ü3-Kindern mit Betreuungsanspruch kann eine Betreuungsquote von 53,74 Prozent erreicht werden.

Für Kinder unter drei Jahren, sogenannte U3-Kinder, gibt es im Kindergartenjahr 2026/2027 1.748 Plätze in den Kitas. Damit ergibt sich eine Betreuungsquote der U3-Kinder von 39,24 Prozent in den Kitas. Im Vorjahr lag diese bei 41,77 Prozent.

Die Kindertagespflege ergänzt das Angebot der gesetzlichen Betreuungsangebote für die Kinder unter drei Jahren. Die tatsächlichen Anmeldezahlen können zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht ermittelt werden, da die Zu- und Absagen der Kindertageseinrichtungen noch abzuwarten sind. Viele Eltern melden ihre Kinder zunächst bei den Kitas an. Wenn sie dort keine Platzzusage erhalten, weichen sie auf das Angebot der Kindertagespflege aus. Daher können der tatsächliche Bedarf und die Annahme der Kindertagespflege erst zu einem späteren Zeitpunkt abschließend festgestellt werden.

In der Kindertagespflege stehen insgesamt 494 Betreuungsplätze im Kitajahr 2026/2027 zur Verfügung. Davon entfallen 473 Plätze auf Kinder unter drei Jahren, darunter 11 Plätze für Kinder mit Behinderung. Für Kinder über drei Jahren gibt es 21 Plätze, davon vier Plätze für Kinder mit Behinderung.

Für 68,28 Prozent der U3-Kinder mit Betreuungsanspruch kann im Kitajahr 2026/2027 ein Betreuungsplatz in den Kitas oder in der Kindertagespflege angeboten werden.

Das Kreisjugendamt stellt fest, dass seit dem Kitajahr 2024/2025 deutlich weniger Kinder für Kitas angemeldet werden. Auch die Zahl der Kinder sinkt spürbar. Wie stark dieser Rückgang ausfällt, unterscheidet sich von Kommune zu Kommune. Besondere Bedingungen vor Ort stimmt das Jugendamt mit den kreisangehörigen Kommunen ab und berücksichtigt sie bei der weiteren Kitaplanung. In einigen Kommunen werden Gruppen daher reduziert oder Einrichtungen geschlossen, in anderen entstehen neue Plätze.

  • Borgholzhausen: Die AWO-Kita Flohkiste schließt zum 1. August 2026 eine Gruppe (GF I). Dadurch entfallen 6 U3- und 14 Ü3-Plätze.
  • Halle (Westf.): Es werden viele freie Plätze erwartet. Der Gruppenabbau oder eine Umstrukturierung werden geprüft. Ein geplantes Neubaugebiet soll bei der weiteren Planung berücksichtigt werden.
  • Harsewinkel: Die Kita Kiku Bullerbü schließt zum 1. August 2026, die Jona-Kita zieht in das Gebäude um. Insgesamt wird es dadurch zwei Gruppen weniger geben. Die Kita Grashüpfer in Greffen schließt zum 31. Juli 2026 wegen geringer Nachfrage. Die Kita Kiku Marienblümchen in Marienfeld wurde 2025 um zwei Gruppen erweitert und ist jetzt viergruppig.
  • Herzebrock-Clarholz: Der geplante Neubau der Kita Villa Lindenbaum wird nicht umgesetzt. Die dreigruppige Containerlösung bleibt zunächst bestehen.
  • Langenberg: Die Außengruppe der AWO-Kita Am Fortbach wird zum 1. August 2026 geschlossen.
  • Rietberg: Die Betreuungsplätze sind gut ausgelastet. In Mastholte wurde zum 1. Dezember 2025 die viergruppige spi-Kita Riekfeld neu eröffnet.
  • Schloß Holte-Stukenbrock: Die Kita Entdeckerzwerge wurde zum 1. August 2025 neu eröffnet.
  • Steinhagen: Der Bau einer neuen dreigruppigen Kita verschiebt sich auf 2027. Die geplante Erweiterung der Kita Arche Noah wird vorerst nicht umgesetzt.
  • Versmold: Der Bau einer zusätzlichen zweigruppigen Kita wird um mindestens ein Jahr verschoben. Die Kita Königsberger Straße betreibt weiterhin eine Containergruppe, ein Anbau ist geplant.
  • Werther (Westf.): Eine neue zweigruppige Kita der Johanniter soll zum 1. August 2026 starten. Die Übergangsgruppe in Häger bleibt bis 31. Juli 2027 bestehen, wird jedoch auf eine halbe Gruppe reduziert.

In der Kindertagespflege führen die teils sinkende Nachfrage und der Generationenwechsel dazu, dass auch die Zahl der Kindertagespflegepersonen zurückgeht. Gleichzeitig erschweren die Landesvorgaben zur Investivförderung die Gewinnung neuer Betreuungspersonen für die Kindertagespflege in anderen geeigneten Räumen. Im Kitajahr 2026/2027 wird es voraussichtlich 129 Kindertagespflegepersonen geben. Die derzeitige Anzahl der Kindertagespflegepersonen, die über eine Qualifikation zur Betreuung von Kindern mit Behinderung verfügen, wird auf 15 Personen erweitert. Dadurch wird es zukünftig 15 Betreuungsplätze (elf U3-Plätze und vier Ü3-Plätze) für Kinder mit Behinderung in der Kindertagespflege geben.

 

(Text- und Bildquelle: Referat Presse – Kreis Gütersloh)

TSG Handball Spieltagsvorschau: Freitag Heimspiel im Hasenbau gegen HTF Hemer

Die 1. Herrenmannschaft bestreitet am Freitagabend (14. März) ab 19:00 Uhr das Heimspiel gegen HTF Hemer. Es wird spannend. Trainer und Team freuen sich auf die Unterstützung möglichst vieler Fans!

Stadtschulpflegschaft Harsewinkel: Elterncafé „Eltern helfen Eltern“ im Kulturort Wilhalm – Schritt‑für‑Schritt‑Einstellungen für Smartphones!

Wie können Eltern ihre Kinder sicher und selbstbewusst durch die digitale Welt begleiten? Diese Frage beschäftigt viele Familien – und sie steht im Mittelpunkt eines neuen Angebots der Stadtschulpflegschaft Harsewinkel. Am Samstag, 14. März 2026, lädt die SSP von 16 bis 18 Uhr zum ersten Elterncafé „Eltern helfen Eltern“ in den Kulturort Wilhalm ein.

Das Format richtet sich an Eltern und bietet eine Mischung aus Austausch, praktischer Unterstützung und niedrigschwelliger Beratung. Bei Kaffee und Kuchen können Eltern miteinander ins Gespräch kommen und ihre Erfahrungen teilen. Gleichzeitig stehen Mitglieder der Stadtschulpflegschaft bereit, um ganz konkret zu helfen:

Schritt‑für‑Schritt‑Einstellungen für Smartphones, sowohl für Android als auch für Apple, gehören ebenso dazu wie Tipps für Familienregeln, Hinweise zum Umgang mit Fake News, Informationen zu Chancen und Risiken von Künstlicher Intelligenz sowie Empfehlungen für altersgerechte Spiele.

Viele Eltern fühlen sich mit digitalen Themen allein gelassen. Wir möchten einen Ort schaffen, an dem Fragen willkommen sind und man voneinander lernen kann“, erklärt der Vorstand der Stadtschulpflegschaft. Das Angebot ist bewusst offen gestaltet – Eltern können ihre Kinder gerne mitbringen.

Der Flyer zum Elterncafé wird derzeit über die Schulen und Elternvertretungen verteilt und kann in den Klassengruppen weitergegeben werden. Die Stadtschulpflegschaft hofft auf eine rege Teilnahme. Kontakt: ssp-hsw@mail.de.

 

(Bild- und Textquelle: Stadtschulpflegschaft Harsewinkel)

Meditation „Zeit für mich“ in die Gewölbekapelle der Klostergemeinschaft Marienfeld

© Klosterladen Marienfeld
© Klosterladen Marienfeld

Das Klosterladen-Team lädt am Sonnabend (14.3.) um 17.30 Uhr zur Meditation in die Gewölbekapelle der Klostergemeinschaft, Klosterhof 12/13 ein. Sich Zeit nehmen, kurze Pause vom Alltag, zur Ruhe kommen, ein biblisches Wort hören und vielleicht wieder etwas Kraft schöpfen – die Meditation dauert etwa 30 Minuten. Anschließend sind die Gäste in das Refektorium eingeladen, um bei einem kleinen Imbiss über das Gehörte ins Gespräch zu kommen. Der Eingang zur Gewölbekapelle führt durch den Klosterladen.

Da der Platz begrenzt ist, wird um vorherige Anmeldung per Mail (e-Mail: info@klosterladen-marienfeld.de) oder telefonisch während der Öffnungszeiten des Klosterladens (05247 98 30 26) gebeten. Der Klosterladen ist dienstags bis samstags von 14 bis 18 Uhr geöffnet.

 

 

(Text- und Bildquelle: Klosterladen Marienfeld)

Lasst uns was bewegen! – Frühere NRW-Umweltministerin Bärbel Höhn kommt nach Harsewinkel

Rainer Wiedey, Ulrich Keller, Juan Carlos Palmier und Frauke Röttger rühren die Werbetrommel für das Event am 12. März (Foto: BÜNDNIS 90/ Die Grünen Ortsverbandes Harsewinkel).
Rainer Wiedey, Ulrich Keller, Juan Carlos Palmier und Frauke Röttger rühren die Werbetrommel für das Event am 12. März (Foto: BÜNDNIS 90/ Die Grünen Ortsverbandes Harsewinkel).

Am Donnerstag, dem 12. März 2026, präsentiert Bärbel Höhn ihr Buch in der Mähdrescherstadt Harsewinkel.

Die frühere Grüne NRW-Umweltministerin Bärbel Höhn ist 73 Jahre alt – und zeigt immer noch ihren Kampfgeist. Sie repräsentiert eine Generation, die bereits zahlreiche notwendige gesellschaftliche Veränderungen für Gleichberechtigung und Umweltschutz herbeigeführt hat. Als erste grüne Ministerin in Nordrhein-Westfalen war sie von 1995 bis 2005 in den rot-grünen Landesregierungen für Umwelt, Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz zuständig. Sie wurde bereits zu jener Zeit durch ihre authentische Politik sowie ihre direkte, anpackende Art zu einer der bekanntesten Politikerinnen der Bundesrepublik Deutschland.

In ihrem Werk „Lasst uns was bewegen! „Was können wir jetzt für die Zukunft unserer Enkel tun?“, möchte sie vor allem ihre Altersgenossinnen und -genossen dazu ermutigen, sich verstärkt für den Schutz von Umwelt, Natur und Klima einzusetzen.

Bärbel Höhn präsentiert am Donnerstag, den 12. März 2026, um 19 Uhr im Heimathaus Harsewinkel (Prozessionsweg 4 in Harsewinkel) ihr Buch. Die Vorstellung wird ergänzt durch Handlungsimpulse und Ratschläge, wie jeder sich für den Umweltschutz engagieren kann.

Nach ihrem Vortrag wird sie Fragen aus dem Publikum beantworten und für eine Diskussion zur Verfügung stehen. Jeder, der ihr Buch mitbringt oder am Veranstaltungsort kauft, kann sich auf eine persönliche Widmung und Signatur der Autorin freuen.

Wer Bärbel Höhn persönlich treffen möchte, darf sich auf einen spannenden Abend im Heimathaus Harsewinkel freuen. Die Veranstaltung ist eine Kooperation mit dem Ortsverband der Grünen in Harsewinkel und wird von Juan Carlos Palmier gesponsert. Der Eintritt ist frei. In der Regel stellt Bärbel Höhn ein Sparschwein für den Verein „Faire Welt“ für Projekte in Afrika auf. Jeder ist herzlich willkommen.

 

(Bild- und Textquelle: Juan Carlos Palmier/ BÜNDNIS 90 – Die Grünen Ortsverbandes Harsewinkel)

Internationales Frauenfest am Dammanns Hof in Harsewinkel am 13. März!

Organisieren und gestalten gemeinsam das Internationale Frauenfest: Sina Dopheide (1.v.l., AWO Gemeinwesenarbeit) und Marina Schomburg (vorne 5.v.l., Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Harsewinkel) sowie zahlreiche Frauen vom Dammanns Hof (Foto: Stadt Harsewinkel).
Organisieren und gestalten gemeinsam das Internationale Frauenfest: Sina Dopheide (1.v.l., AWO Gemeinwesenarbeit) und Marina Schomburg (vorne 5.v.l., Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Harsewinkel) sowie zahlreiche Frauen vom Dammanns Hof (Foto: Stadt Harsewinkel).

Die Gleichstellungbeauftragte der Stadt Harsewinkel, Marina Schomburg, und die AWO Gemeinwesenarbeit laden am Freitag, 13. März 2026 ab 17 Uhr wieder zum internationalen Frauenfest ins Gemeinschaftshaus Dammanns Hof ein. In diesem Jahr feiert das Fest sein 30jähriges Jubiläum. 

Eingeladen sind Frauen aller Nationalitäten und jeden Alters, Harsewinkelerinnen und neu zugewanderte Frauen gleichermaßen. „Das internationale Frauenfest ist eine großartige Gelegenheit, Frauen aus verschiedenen Ländern und Kulturen zusammenzubringen, sich kennenzulernen und gemeinsam ihre Interessen und Ziele zu feiern“, sagt Maria Schomburg. Für das leibliche Wohl ist mit einem internationalen Buffett gesorgt, musikalisch und tänzerisch unterhalten die Gäste derweil der interkulturelle deutsch-russische Verein Wasilissa aus Gütersloh sowie die Tanzgruppe Desert Roses mit der Bauchtänzerin Verahzad. Zudem gibt es eine Tombola, Auftritte von Solosängerinnen und musikalische Begleitung während des Nachmittags. Kinder werden bei Bedarf vor Ort betreut.

„Unser Frauenfest hat sich in den letzten Jahren als Treffpunkt für Jung und Alt etabliert. Es ist immer wieder eine gelungene Veranstaltung von Harsewinkeler Frauen für Harsewinkeler Frauen, die mittlerweile einen festen Platz im Kalender hat. Besonders stolz sind wir, dass sich das Fest in diesem Jahr zum mittlerweile 30. Mal jährt“, resümiert Reyhan Erfidan von der AWO Gemeinwesenarbeit in Harsewinkel. „Zahlreiche Frauen bringen sich jedes Jahr auf’s Neue mit viel Liebe und Engagement bei der Organisation und Vorbereitung mit ein – sei es bei der Dekoration der Tische oder der Zubereitung des kulinarischen Angebotes –  und wirken aktiv mit kreativen Darbietungen am Programm mit. Diese Art der Gemeinschaft ist es, was das Frauenfest ausmacht.“ 

Trotz aller Freude, Musik, Tanz und Geselligkeit soll das Internationale Frauenfest unter dem Motto „Frauen leben Vielfalt hier und anderswo“ auch auf Benachteiligungen von Frauen aufmerksam machen. Trotz allem Engagements leiden Frauen bis heute an Diskriminierungen und Ungleichbehandlungen in Deutschland und weltweit.

Das internationale Frauenfest ist der Auftakt von mehreren Veranstaltungen zum internationalen Frauentag, der jährlich am 8. März gefeiert wird.

 

(Text- und Bildquelle: Stadt Harsewinkel)

Kreise PB und GT: „Eine Leitstelle, zwei Standorte“

Tauschten sich aus über die Zusammenarbeit der beiden Kreisleitstellen Paderborn und Kreis Gütersloh sowie über weitere Themen des Bevölkerungsschutzes aus (v.l.): Stephan Reckhaus, Dr. André Brandt, Landrat Christoph Rüther, Landrätin Ina Laukötter, Dr. Angela Lißner und Jürgen Theis (Foto: Kreis Gütersloh).
Tauschten sich aus über die Zusammenarbeit der beiden Kreisleitstellen Paderborn und Kreis Gütersloh sowie über weitere Themen des Bevölkerungsschutzes aus (v.l.): Stephan Reckhaus, Dr. André Brandt, Landrat Christoph Rüther, Landrätin Ina Laukötter, Dr. Angela Lißner und Jürgen Theis (Foto: Kreis Gütersloh).

Die Kreise Paderborn und Gütersloh haben jetzt bei einem Arbeitstreffen auf höchster Ebene weitere Schritte der Zusammenarbeit besprochen: Wie bereits bekannt, planen die Kreise eine enge Zusammenarbeit der Leitstellen, ein entsprechender ‚Letter of Intent‘ ist bereits im vergangenen Jahr von der Politik verabschiedet und unterzeichnet worden. Landrat Christoph Rüther und Landrätin Ina Laukötter besprachen mit ihren Mitarbeitenden auch Arbeitsfelder jenseits der Leitstellen, in denen man sich künftig eng austauschen will. Dazu zählt die Frage, wie in der Zukunft sogenannte Leerfahrten im Rettungsdienst zu finanzieren sind, nachdem die Krankenkassen als Kostenträger angekündigt haben, diese nicht mehr übernehmen zu wollen. Aber auch in Fragen des Zivilschutzes und beim Katastrophenschutzbedarfsplan wollen beide Kreise sich künftig eng abstimmen.

„Wir haben uns schon früh auf den Weg gemacht. Wir wollen vor die Lage kommen“, erklärte Landrätin Laukötter mit Blick auf die vielfältigen Problemlagen. Lösungen erarbeiten, bevor sie von anderen vorgegeben werden. Beispielsweise Leitstellen: Im Raum steht die Frage, ob künftig nur noch eine Leitstelle für je eine Million Einwohner zuständig sein soll. Die Kreise Paderborn und Gütersloh kämen zusammen bereits auf rund 700.000 Einwohner. Und die Kooperation soll so weit gehen, dass man künftig von „einer Leitstelle mit zwei Standorten“ sprechen könne, so Rüther. Er war zusammen mit Dr. André Brandt, Dezernent unter anderem für Bevölkerungsschutz, und dem Amtsleiter Bevölkerungsschutz, Stephan Reckhaus, ins Kreishaus Gütersloh gekommen. Neben Laukötter nahmen auf Gütersloher Seite die Pendants teil, Dezernentin Dr. Angela Lißner und Jürgen Theis. Bezüglich der Leitstellen soll die Zusammenarbeit weit über die technische Komponente hinaus gehen. Künftig soll es möglich sein, neben der gegenseitigen Rückfallebene nicht nur für den anderen Kreis einspringen zu können, sondern sich auch technisch personell und organisatorisch zu unterstützen. Angefangen von gemeinsamer Beschaffung, Aus- und Fortbildung, gegenseitige Unterstützung im Alltag und auch in Krisenlagen. „Wenn man auch Einsätze im Nachbarkreis vollumfänglich disponieren kann, könnten die Synergien so weit reichen, dass denkbar wäre nachts den Personaleinsatz wechselseitig zu reduzieren und eine gegenseitige, redundante Dienstplanung zu ermöglichen“, nannte Reckhaus ein Beispiel. Die Zusammenarbeit soll auch organisatorisch vertieft werden, so dass Prozesse optimiert werden. Noch in der ersten Jahreshälfte sollen erste vertragliche Grundlagen der Politik vorgelegt werden. Auf den Weg zum engen Austausch haben die beiden Nachbarkreise sich bereits 2024 gemacht. Der Zeitpunkt ist ideal: Wie auch der Kreis Gütersloh plant der Kreis Paderborn den Neubau einer Leitstelle.

Bezüglich der Kostenerstattung für Leerfahrten von Rettungsfahrzeugen, die die Krankenkassen nicht mehr bezahlen wollen, will man künftig gemeinsam agieren. Nach Lösungen suchen und auch prüfen, ob man zusammen in die Gespräche mit den Kostenträgern, den Krankenkassen, geht. Die Situation ist komplex: Eine sogenannte Leerfahrt fällt immer dann an, wenn am Ende der Patient nicht in ein Krankenhaus gebracht werden muss – also in der Regel dann, wenn die Behandlung vor Ort durchgeführt wird und ein Transport zum Krankenhaus dadurch nicht mehr erforderlich ist. Zahlen die Krankenkassen diese nicht mehr und findet die Landesregierung keine einheitliche Lösung, müssen die Rettungsdienstträger, also in diesem Fall die beiden Kreise, eine finanzielle Lösung finden.

 

(Text- und Bildquelle: Referat Presse – Kreis Gütersloh)

Der neue e VITARA – ab 21. März mit dem Autohaus Grundmeier!

So geht elektrisch SUV fahren. Lernen Sie mit dem Autohaus Grundmeier in Harsewinkel den neuen e VITARA von Suzuki kennen.

Der neue e VITARA – Suzukis erstes vollelektrisches SUV bringt Elektromobilität in Ihren Alltag – unkompliziert, zuverlässig und bereit für alles, was der Tag bringt. Egal ob spontaner Roadtrip auf unwegsamen Straßen, Wochenendeinkauf oder Arbeitsweg. Der neue e VITARA mit seinem fortschrittlichen elektrischen Antriebssystem und Allradantrieb bietet maximale Flexibilität und Sicherheit – in jeder Situation. Mit seinem elektrischen Allradantrieb ALLGRIP-e und der neu entwickelten HEARTECT-e Plattform für vollelektrische Fahrzeuge bietet der e VITARA die perfekte Kombination aus Technologie, Komfort und Alltagstauglichkeit.

Der neue e VITARA besticht durch markante Linien und ein dynamisches, modernes Design mit SUV-typischen Elementen. Im zweifarbigen Innenraum überzeugt er mit großzügigem Platzangebot, modernem Materialmix und einer fortschrittlichen Display-Einheit – perfekt für Ihre täglichen Fahrten. Drei Ausstattungslinien – drei Möglichkeiten, elektrisch SUV zu fahren. Funktional, komfortabel und rundum ausgestattet. Der e VITARA bietet in jeder Variante moderne Technik, durchdachte Details und vollelektrisches Fahrvergnügen.

Überzeugen Sie sich selbst – entdecken Sie mit dem Autohaus Grundmeier in Harsewinkel den neuen e VITARA!

Kreis GT testet Sirenen: Landesweiter Warntag am Donnerstag!

Die Grafik zeigt die verschiedenen Warntöne und ihre Bedeutung (Grafik: Brill Design/Pressestelle Kreis GT).
Die Grafik zeigt die Bedeutung der verschiedenen Warntöne. Am Donnerstag sind nur die beiden ersten grafisch dargestellten Töne zu hören, die Entwarnung und die Warnung (Grafik: Brill Design).

Am Donnerstag, 12. März, findet der landesweite Warntag statt. Um 11 Uhr beginnt der Probealarm. So soll eine flächendeckende Informierung der Bevölkerung im Ernstfall gewährleistet werden. Ziel dieses Probealarms ist es, die Bevölkerung weiter zu sensibilisieren, die Warnprozesse zu optimieren und das Zusammenspiel sowie die Funktionalität der unterschiedlichen Warnmittel zu testen. Neben den Sirenen wird die Bevölkerung auch über weitere Kanäle auf den Probealarm aufmerksam gemacht. Dazu werden Warntexte über das Modulare Warnsystem (MoWaS) an verschiedene angeschlossene Stellen wie Rundfunksender, App-Server und Warn-Apps wie NINA gesendet. Außerdem nutzen die Mobilfunkanbieter das Cell-Broadcast-System, um Warnmeldungen per SMS direkt auf das Handy zu übertragen.

Um 11 Uhr ertönt zunächst eine einminütige Entwarnung mit einem gleichbleibenden Heulton. Danach folgt eine einminütige Warnung mit einem auf- und abschwellenden Heulton. Abschließend ertönt eine weitere einminütige Entwarnung mit einem gleichbleibenden Heulton. Zwischen den einzelnen Tonfolgen liegen jeweils Pausen von fünf Minuten. Gegen 11.20 Uhr wird die Entwarnung über alle zuvor genutzten Warnkanäle und Endgeräte ausgesendet. Diese Entwarnung der Bevölkerung wird in diesem Jahr erstmals auch per Cell-Broadcast erfolgen.

Einen besonderen Fokus will das NRW-Innenministerium in diesem Jahr auf das Thema Selbstschutz richten. Gerade in der heutigen Zeit sei es wichtig, dass sich die Bevölkerung eigenständig vorbereitet, weil die individuelle Vorsorge eines jeden Einzelnen Leben schützen, Schäden begrenzen und Einsatzkräfte entlasten könne, so das Ministerium. Das Ministerium des Innern hat dazu die Broschüre ‚Selbstschutztipps für den Katastrophenfall‘ herausgegeben: www.im.nrw/themen/gefahrenabwehr/versionen_selbstschutzguide Hier wird neben dem Thema Warnung auch auf Themen wie Notfallvorräte, Blackout etc. eingegangen.

 

(Text- und Bildquelle: Referat Presse – Kreis Gütersloh)

Berufsparcours Harsewinkel 2026: Ausbildungsbetriebe machen angehenden Azubis Ausbildungsberufe mit praktischen Aufgaben erlebbar!

(V.l.) Theresa Klasing (Kreis GT Abteilung Jugend), Janina Treuherz (Gemeinde Herzebrock-Clarholz und Alina Kosmelia vom Orgateam freuen sich über eine tolle Resonanz und einen erfolgreichen Berufsparcours 2026 in Harsewinkel.
(V.l.) Theresa Klasing (Kreis GT Abteilung Jugend), Janina Treuherz (Gemeinde Herzebrock-Clarholz und Alina Kosmelia vom Orgateam freuen sich über eine tolle Resonanz und einen erfolgreichen Berufsparcours 2026 in Harsewinkel.

Am Mittwoch, den 4. März, hatten die heimischen Ausbildungsbetriebe wieder die Gelegenheit, sich den Schülerinnen und Schülern zu präsentieren und so aktiv um Nachwuchskräfte zu werben. Insgesamt machten 64 Betriebe aus Harsewinkel, Marienfeld, Greffen und der Umgebung ihre angebotenen Ausbildungsberufe für die angehenden Azubis mit typischen und praktischen Aufgaben erlebbar.

Rund 500 Schülerinnen und Schüler aus den 8. und 9. Jahrgangsstufen der Gesamtschule Harsewinkel, des Gymnasiums Harsewinkel und der Von-Zumbusch-Gesamtschule aus Herzebrock-Clarholz nahmen am 16. Berufsparcours in der Mehrzweckhalle in Harsewinkel teil. Nach Aussage vieler Aussteller interessierten sich Schülerinnen und Schüler gleichermaßen für die Berufe ihrer Branchen und Tätigkeitsfelder. Vorgestellt wurden u. a. Berufe wie Schneider, Friseur, Kosmetiker, Berufskraftfahrer, Elektroniker, Maurer, Metallbauer, Tischlerin, Erzieher, Gärtnerin, Zimmerer, Pflegefachmann, Rettungssanitäterin, Bauzeichnerin, Fachinformatiker und Hotelfachfrau. Unter den beinahe 90 Berufsbezeichnungen war für so ziemlich jede Teilnehmerin und jeden Teilnehmer etwas Interessantes zum Kennenlernen und Ausprobieren dabei. Die meisten Aussteller setzten bei der praxisnahen Vorstellung auch in diesem Jahr wieder verstärkt auf die Unterstützung ihrer aktuellen Lehrlinge, da diese mit ihrer Ansprache und Herangehensweise bedeutend schneller und niederschwelliger einen Zugang zu neugierigen Schülerinnen und Schülern finden.

Die Schülerinnen und Schüler sollten sich bei ihren Rundgängen mit mindestens sechs Berufen näher beschäftigen und an den Ständen Stempel sowie entsprechende Eindrücke, Kontakte und praktische Erfahrungen sammeln.

Es herrscht weiterhin in allen Branchen und Berufsgruppen ein reger Wettbewerb um potenzielle Nachwuchskräfte. Heutzutage gilt es schnell und kreativ zu sein, wenn man seine Ausbildungsstellen besetzen und frische Kräfte für sein Unternehmen gewinnen möchte. Die Aussteller begrüßen daher diese tolle und gut organisierte Gelegenheit, mit potenziellen Azubis in Kontakt treten zu können und dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken.