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Führungswechsel im Frei- und Hallenbad Harsewinkel

Staffelstabübergabe beim Frei- und Hallenbad Harsewinkel (v.l.): Personalleiter Stefan Volmering, Alina Vormund (Frei- und Hallenbad-Team), Philipp Globisch (neuer stellvertretender Badleiter), Reinhard Strotjohann (scheidender Badleiter), René Tesche (neuer Badleiter), Esther Beckmann-Jahrsen (Fachgruppenleiterin Tiefbau/Städtische Betriebe), Bürgermeisterin Sabine Amsbeck-Dopheide sowie Thomas Kiefer (Fachbereichsleiter Bauen /Städtische Betriebe) (Foto: Stadt Harsewinkel).
Staffelstabübergabe beim Frei- und Hallenbad Harsewinkel (v.l.): Personalleiter Stefan Volmering, Alina Vormund (Frei- und Hallenbad-Team), Philipp Globisch (neuer stellvertretender Badleiter), Reinhard Strotjohann (scheidender Badleiter), René Tesche (neuer Badleiter), Esther Beckmann-Jahrsen (Fachgruppenleiterin Tiefbau/Städtische Betriebe), Bürgermeisterin Sabine Amsbeck-Dopheide sowie Thomas Kiefer (Fachbereichsleiter Bauen /Städtische Betriebe) (Foto: Stadt Harsewinkel).

An der Spitze des Harsewinkeler Frei- und Hallenbads gibt es einen Wechsel. René Tesche löst Reinhard Strotjohann nach über 30 Jahren als Betriebsstättenleiter ab. Ihm zur Seite steht Philipp Globisch als neuer stellvertretender Badleiter. 

Seit 1984 war der gelernte Heizungs- und Lüftungsbauer Reinhard Strotjohann fester Bestandteil des Frei- und Hallenbadteams. Als im Jahr zuvor das 1960 erbaute Freibad um ein Hallenbad erweitert wurde, hatte Strotjohanns Ausbildungsbetrieb als beteiligtes Unternehmen am Neubau mitgewirkt und auch Strotjohann half als Azubi tatkräftig mit. „Nach meiner Zeit bei der Bundeswehr kam dann der ehemalige Betriebsleiter Albert Huster auf mich zu und fragte mich, ob ich mir vorstellen könnte, im Bad zu arbeiten“, erläutert Reinhard Strotjohann seinen Weg vom SHK-Handwerk zum Bäderbetrieb und ergänzt schmunzelnd: „Klar konnte ich, schließlich kannte ich die Technik in- und auswendig, ich hab sie als Azubi des Dienstleistungsunternehmens ja mit installiert.“ Also sagte er zu. Über einen Quereinstieg ließ er sich zum Schwimmmeistergehilfen ausbilden, darauf folgte drei Jahre später die Meisterschule.

Jahrelange Führungstätigkeit –1994 übernahm Strotjohann schließlich die Leitung des städtischen Frei- und Hallenbades. „Nahezu alles, was das Frei- und Hallenbad heutzutage ausmacht, trägt Reinhard Strotjohanns Handschrift“, fasst Bürgermeisterin Sabine Amsbeck-Dopheide dessen langjährige Führungstätigkeit zusammen. So begleitete und gestaltete er unter anderem in den 2010er Jahren die Erneuerung der Filtrations- und Lüftungstechnik sowie die Sanierung des Freibads in den Jahren 2019 bis 2021 maßgeblich mit. Und auch das so beliebte Aquacycling – seinerzeit eine Innovation – entstand auf seine Initiative hin. „Ohne seinen unermüdlichen Einsatz und die Hingabe für „sein“ Frei- und Hallenbad wäre vieles nicht möglich gewesen,“ so die Bürgermeisterin.

Ein echter Meilenstein in der Historie des Frei- und Hallenbades war der Einsatz einer neuen Mehrschicht-Filteranlage im Jahr 2014: „Durch diesen Umbau wurde ein Parallelbetrieb von Hallen- und Freibad überhaupt erst möglich“, erläutert Reinhard Strotjohann. Heute ist zwar für den Publikumsverkehr im Winterhalbjahr nur das Hallenbad und im Sommer nur das Freibad geöffnet, dennoch steht das Hallenbad dem Vereinssport ganzjährig zur Verfügung und auch ein Wechsel vom Freibad- in den Hallenbadbetrieb ist – zum Beispiel bei langen Schlechtwetterphasen im Sommer – möglich.

Genutzt wird das insbesondere im Spätsommer, wenn die Morgende bereits kühler werden. Dann wird zunächst für alle das Hallenbad für zwei, drei Stunden geöffnet bis es dann für den Rest des Tages im Freibad weitergeht.

Worauf blickt Reinhard Strotjohann noch ganz besonders zurück? „Ganz klar das ganze Projekt „Freibadneubau“, erinnert er sich. „Das ganze Team hat die Jahre zuvor das alte Freibad vor jeder Sommersaison mit viel Hingabe gepflegt und immer wieder kleinere und größere Ausbesserungsarbeiten vorgenommen – bis es dann irgendwann nicht mehr ging.“ Von den ersten Überlegungen zur Sanierung des Freibads im Jahr 2014 bis hin zum Baubeginn im Jahr 2019 war es ein langer Weg. Daraufhin folgten zwei Jahre harte Arbeit mit zahlreichen Stolpersteinen. „Und dann kam Corona“, sagt Reinhard Strotjohann. „Die Eröffnung des neuen Freibads unter Corona-Bedingungen und -auflagen mit den ganzen Zugangsbeschränkungen, die wir zu beachten hatten, war eine echte Herausforderung für den Badbetrieb.“

Die nächste Generation – Mit René Tesche tritt kein Unbekannter die Nachfolge von Reinhard Strotjohann an. Der 43-jährige hat 1998 seine Ausbildung als Fachangestellter für Bäderbetriebe im Frei- und Hallenbad begonnen und war seit 2012 stellvertretender Badleiter. 2020 legte er seine Meisterprüfung ab. „René ist seit vielen Jahren das Gesicht unseres Frei- und Hallenbads“, sagt Sabine Amsbeck-Dopheide. „Unzählige Harsewinkeler Kinder haben bei ihm schwimmen gelernt, im laufenden Betrieb ist er für die Badegäste stets Ansprechperson bei Fragen und Problemen aller Art.“ Nun übernimmt René Tesche die Gesamtverantwortung für den städtischen Bäderbetrieb. „Wir freuen uns sehr, dass wir mit ihm einen langjährigen, sehr erfahrenen Kollegen aus den eigenen Reihen für diese verantwortungsvolle Aufgabe gewinnen konnten.“

Mit René Tesches neuen Aufgaben ist die Stelle des stellvertretenden Badleiters vakant geworden. Diese Lücke füllt ab sofort Philipp Globisch, der seine Fachangestellten-Ausbildung ebenfalls im Bäderbetrieb absolviert hat und ab Herbst die Meisterschule besuchen wird.

 

(Text- und Bildquelle: Stadt Harsewinkel)

Lokale Agenda Umwelt Harsewinkel: Exkursion mit Wildbienen-Experte Christian Venne am Lärchenweg Harsewinkel

V.l.: Willi Wittwer, Benno Niedick, Josef Thomalla, Winfried Eing, Sebastian Bernitt, Stefanie Pohlmann (Erziehungsleitung), Maria Abeck-Brandes und Klaudia Kretschmer bei der Installation der Wildbienen-Nesthilfe neben der Kita „Tapferes Schneiderlein“ in Harsewinkel.
V.l.: Willi Wittwer, Benno Niedick, Josef Thomalla, Winfried Eing, Sebastian Bernitt, Stefanie Pohlmann (Erziehungsleitung), Maria Abeck-Brandes und Klaudia Kretschmer bei der Installation der Wildbienen-Nesthilfe neben der Kita „Tapferes Schneiderlein“ in Harsewinkel (Archivbild).

Der Biologe Christian Venne, Mitarbeiter der Biologischen Station Kreis Paderborn-Senne e.V., wird uns einen Einblick in das Leben auf der großen Fläche geben. Gleich zu Beginn, direkt neben der KiTa, finden wir eine Wildbienen-Nisthilfe, die ein guter Treffpunkt und Startplatz für diese Exkursion bilden kann.

Die große Fläche kann man in mehrere Teilbereiche unterteilen. Direkt entlang der Straße befindet sich ein Grünstreifen, der sich zu einer Blühwiese entwickeln wird. Daran schließt sich ein Bolzplatz mit kurz geschorenem Rasen an. Die nächste Fläche bildet eine dreireihige Obstbaumwiese mit noch sehr jungen Bäumen. Alle diese Flächen werden von einem Fußweg eingerahmt, der mehrheitlich zum Ausführen von Hunden genutzt wird. Hinter dem Weg, gen Westen, folgt ein Areal, ca. 2000 qm groß, von dem jetzt etwa 1000 qm, mit sehr hohem Anteil an Rohboden ausgestattet ist. Diese Fläche wurde im Herbst 2024 von der Grasnarbe befreit und teilweise bis auf den weißen Sand abgetragen. Im nördlichen Bereich wurde der Aushub aufgeschichtet und Richtung Süden eine Steilwand modelliert. Etwa 50 % der Fläche bleibt ohne Einsaat. Die restliche Fläche wird mit Regio-Saatgut eingesät. An der südlichen Seite wurde ebenfalls ein Streifen von 500 qm abgetragen und eingesät.

Bei dieser Exkursion möchten wir feststellen, wie sich die gesamte Fläche entwickelt hat, aber auch wie sich die einzelnen Teilflächen entwickelt haben. Welche Pflanzen haben sich etabliert? Gibt es bereits Wildbienen auf dem Areal? Was können wir sonst noch sehen? Alles das sind Fragen, auf die uns Christian Venne hoffentlich Antworten geben kann.

Leitung: Christian Venne, Biologischen Station Kreis Paderborn-Senne e.V.,

Datum: 14.06.2025
Zeit: 10:00 Uhr
Treffpunkt: Lärchenweg, 33428 Harsewinkel
Freifläche zwischen Haus Nr. 9 und der Kita „Tapferes Schneiderlein“

 

(Textquelle: Lokale Agenda Umwelt Harsewinkel)

Sommer-Träume mit Bettenspezialist Brentrup – Sommerbettwäsche für Ihre persönliche Wohlfühlatmosphäre!

Auch wenn sich der Winter verabschiedet hat und sich mit Frühjahr und Sommer die warmen Jahreszeiten ankündigen soll Ihr Bett trotzt angenehmerer Temperaturen weiterhin ein gemütlicher und behaglicher Rückzugsort für Ihren gesunden Schlaf sein. Wir bei Brentrup beraten Sie gern und bei uns finden Sie garantiert alles, was Sie benötigen, um in ihrem Schlafzimmer den saisonalen Austausch für erholsamen Schlaf zu vollziehen.

Schaffen Sie sich mit Brentrup und unserer Selektion an hochwertigen Bettwäsche-Sets von Irisette Ihre persönliche Wohlfühlatmosphäre. Damit Ihr Körper auch in den warmen Jahreszeiten, den für die Gesundheit und das allgemeine Wohlbefinden notwendigen Schlaf bekommt, sollten Sie zu einer Sommerbettwäsche wechseln, die neben schönem Design vor allem mit der passenden Materialwahl für ruhige und kühle Nächte mit Wohlfühlfaktor sorgt.

Wer einmal in Irisette Bettwäsche schläft, freut sich auf jede weitere Nacht! Die Marke Irisette steht seit 1955 für hochwertige Haustextilien im Bereich Wohnen und Schlafen und mit außergewöhnlichen Kollektionen verbindet man die auf Qualität bedachte Produktion am Standort Deutschland mit dem Lebensstil der heutigen Zeit. Mit kühlenden Mako-Satin, soft Seersucker oder soft Jersey in abwechslungsreichen Designs und Farben von fantasievoll bis hin zu dezent, sind Ihrer Gestaltungslust für Ihren perfekten Schlafkomfort keine Grenzen gesetzt. Sommer-Träume mit Bettenspezialist Brentrup und Irisette!

Selbstverständlich finden Sie bei uns auch passende Spannbetttücher sowie praktische Wendebettwäsche in verschiedenen Größen. Überzeugen Sie sich von unserem aktuellen Irisette-Sortiment. Bettenspezialist Brentrup – so einfach kann Wohlfühlen sein!

Ausstellung im Stadt- und Kreisarchiv GT: Landleben schwarz-weiß

Ludwig Hermann Klack fotografierte das bäuerliche Alltagsleben. Hier dokumentierte er die Arbeit eines Hufschmieds. (Foto: Ludwig Hermann Klack).

Das Kreisarchiv lädt zur Eröffnung der Ausstellung ‚Landleben schwarz-weiß‘ ein. Vom 13. Juni bis 22. August zeigt das Archiv ausgewählte Fotografien des Heimatfotografen Ludwig Hermann Klack (1912–1989). Die 28 Motive aus den 1940er und 1950er Jahren dokumentieren das ländliche Leben im damaligen Amt Versmold – vom bäuerlichen Alltag bis zu Dorf- und Familienfesten. Auch den Wandel der landwirtschaftlichen Arbeit dokumentierte Klack. Die Ausstellung wird am Freitag, 13. Juni, um 16:30 Uhr eröffnet.

Ludwig Hermann Klack wuchs mit acht Geschwistern auf einem Bauernhof in Bockhorst-Siedinghausen auf. Bis zur Rückkehr seiner Brüder aus der Kriegsgefangenschaft unterstützte er die Familie in der Landwirtschaft, bevor er ab 1950 als Buchhändler in den Kreisen Halle und Bielefeld arbeitete. Schon in den 1930er Jahren begann er, mit einer Leica-Kamera das Leben im damaligen Amt Versmold und der Umgebung festzuhalten. Seit 2024 digitalisiert und dokumentiert das Kreisarchiv Gütersloh seinen fotografischen Nachlass mit über 300 Filmen.

Die Ausstellung ‚Landleben schwarz-weiß‘ im Foyer des Stadt- und Kreisarchivs in Gütersloh, Moltkestraße 47, ist zu den gewohnten Öffnungszeiten bis zum 22. August zu sehen.

 

(Text- und Bildquelle: Referat Presse – Kreis Gütersloh)

Kelm Kfz-Service – Ihre kompetente Kfz-Werkstatt für Kraftfahrzeuge aller Marken und Fabrikate

Wir beim Kelm Kfz-Service sind in allen Bereichen mit hochprofessionellen und sehr gut ausgebildeten Mitarbeitern für Sie da und in unserer modernen Kfz-Werkstatt bieten wir Ihnen schon seit fast 30 Jahren Reparaturen, Inspektionen, Checks, HU/AU und Serviceleistungen für alle Automarken und Fabrikate.

Silberner Meisterbrief – 25 Jahre Kraftfahrzeugmechanikermeister Rüdiger Kelm.

Darüber hinaus sind wir bei Kelm für Klimaanlagen-Service, elektronische Motordiagnosen und Achsvermessungen, Getriebespülungen sowie Gasanlagen-Prüfungen immer der richtige Ansprechpartner für Sie. Unser Zulassungsservice übernimmt gern Ihre Kfz-Anmeldung und mit einer TÜV-/DEKRA-Abnahme im eigenen Haus können wir Ihnen kurzfristig Termine für HU/AU anbieten.

Und wenn es einmal ernsthaft kracht, dann sind wir bei Kelm auch in Sachen Unfallbetreuung für Sie da. Wir übernehmen von der Gutachtenerstellung über die Erstellung von Kostenvoranschlägen bis hin zur Abrechnung mit den Versicherungsgesellschaften, sämtliche Schritte für Sie. Selbstverständlich kümmern wir uns auch um die fachgerechte Reparatur und Instandsetzung Ihres Fahrzeugs.

Wir bei Kelm sind für die großen und kleinen Fragen rund ums Kfz für Sie da. Überzeugen Sie sich selbst und besuchen Sie unsere Kfz-Werkstatt am Westfalendamm 7a. Wir freuen uns bereits auf Sie und auf Ihr Kfz!

 

Verlegung des Wochenmarktes auf den Rathausplatz Harsewinkel

Vom 13. bis 15. Juni 2025 findet auf dem Alten Markt das Harsewinkeler Weinfest statt. Die Stadtverwaltung weist darauf hin, dass aufgrund dessen der Wochenmarkt am Samstag, den 14. Juni 2025 auf den Rathausplatz/Place des Andelys verlegt wird. Der Wochenmarkt findet zu den gewohnten Öffnungszeiten statt.

 

(Textquelle: Stadt Harsewinkel)

27. Harsewinkeler Weinfest der Werbegemeinschaft Harsewinkel e. V. verspricht gemütliche Tage im Herzen von Harsewinkel

Barbara Flaßkamp, Heiner Flaßkamp und Chris Brentrup (alle Werbegemeinschaft Harsewinkel e. V.) freuen sich gemeinsam mit Pfarrer i.R. Martin Liebschwager (Klosterladen Marienfeld) auf das diesjährige Weinfest auf dem Alten Markt.
Barbara Flaßkamp, Heiner Flaßkamp und Chris Brentrup (alle Werbegemeinschaft Harsewinkel e. V.) freuen sich gemeinsam mit Pfarrer i.R. Martin Liebschwager (Klosterladen Marienfeld) auf das diesjährige Weinfest auf dem Alten Markt.

Vom 13. bis zum 15. Juni lädt die Werbegemeinschaft Harsewinkel e. V. ganz herzlich zum 27. Harsewinkeler Weinfest auf dem Alten Markt ein. Traditionell dürfen sich alle Genießer aus Harsewinkel, Marienfeld, Greffen und Umgebung auf gemütliche Tage mit Musik und Unterhaltung, dazu einen edlen Tropfen und kulinarische Köstlichkeiten aus verschiedenen nationalen und internationalen Weinanbaugebieten freuen. Zur großen Freude der Werbegemeinschaft werden neben etlichen schon seit vielen Jahren bekannten und beliebten Winzern und Weinhändlern in diesem Jahr auch wieder einige neue Gesichter mit ihren Angeboten auf dem Weinfest vertreten sein.

Winzer & Weinhändler auf dem Weinfest 2025:

  • Barbara Flaßkamp mit Weinen vom Weingut Peter Loewen aus Leiwen an der Mosel.
  • Francesco Zavaglia von Piazza Italiana mit italienischen Weinen.
  • Klostergut Schelzberg aus Sasbachwalden in Baden mit Riesling, Grauburgunder und Co.
  • Weingut Hirschhof aus Offenheim – Rheinhessen.
  • Weingut Weinbach aus Oberflörsheim – Rheinhessen.
  • „Der Schmetz“ – Nico Schmetz u. a. mit Weinen von der Nahe und aus Slowenien.
  • NEU!!! – Klosterladen Marienfeld mit Weinen aus biologischem Anbau vom Weingut Sauer aus der Pfalz.

Um das leibliche Wohl kümmern sich außerdem Nicola Flaßkamp und das Team Tortenliebe mit Flammkuchenvariationen und Brezeln sowie Piazza Italiana mit Anti Pasti, Bruscetta und Köstlichkeiten vom Grill. Auch in diesem Jahr darf man sich wieder auf unsere Freunde aus der Partnerstadt Les Andeleys in Frankreich freuen, die Wein, Cidre und Käse aus ihrer Heimatregion anbieten.

Das Orga-Team um Barbara und Heiner Flaßkamp hat selbstverständlich auch wieder an das passende musikalische Programm gedacht. Am Samstag dürfen sich die Weinfestgäste auf einen DJ mit Hits der 80er, 90er bis heute freuen und am Sonntag wird Entertainer Günter Queisser aus Versmold mit Trompete und Akkordeon für musikalische Untermalung sorgen.

Das 27. Harsewinkeler Weinfest lädt Freitag ab 18 Uhr, Samstag ab 16 Uhr und Sonntag ab 14 Uhr zum gemütlichen Verweilen ein.

Die Weinfestorganisatoren und die Werbegemeinschaft bedanken sich herzlich bei allen Anliegern, Geschäftsleuten und Wochenmarktbeschickern für ihr Verständnis und man freut sich gemeinsam auf ein tolles Fest, viele Gäste und auf viele Highlights im Herzen von Harsewinkel am Alten Markt.

Hebammenmangel: Kreis GT fördert Beratungsstellen für schwangere Frauen!

(Bild: Referat Presse – Kreis Gütersloh)
(Bild: Referat Presse – Kreis Gütersloh)

Durch den Hebammenmangel ist es für schwangere Frauen auch im Kreis Gütersloh oft schwierig eine geeignete Hebamme zu finden. Die ASB-Hebammenzentrale Bielefeld-Gütersloh unterstützt bei der Suche und vermittelt unkompliziert, wohnortnah und kostenlos eine Hebamme, die nach Möglichkeit den individuellen Wünschen entspricht. Die Hebammen bieten von der Schwangerenvorsorge bis zur Stillberatung viele Leistungen rund um Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett an. Der Kreis Gütersloh fördert das Angebot mit jährlich 5.000 Euro. Die Mitglieder des Ausschusses für Gesundheit haben in ihrer Sitzung am Mittwoch, 4. Juni, einer Verlängerung dieser Förderung für weitere drei Jahre – von 2026 bis 2028 – einstimmig zugestimmt.

Nachdem es 2018 zu finanziellen Engpässen kam, wird die Hebammenzentrale seitdem sowohl vom Kreis Gütersloh als auch von der Stadt Bielefeld gefördert. Im Jahr 2022 übernahm der Arbeiter-Samariter-Regionalverband Ostwestfalen-Lippe die Trägerschaft der Beratungsstelle. Mit dem Kreis Gütersloh wurde eine Leistungs- und Finanzierungsvereinbarung geschlossen, die eine jährliche Förderung von 5.000 Euro vorsieht. Diese läuft Ende dieses Jahres aus und wird nach Zustimmung im Kreisausschuss bis Ende 2028 verlängert.

Um Schwangerschaftskonflikte zu vermeiden und zu bewältigen, gibt es im Kreis Gütersloh vier staatlich anerkannte Beratungsstellen: Diakonie Gütersloh, Diakonie im Kirchenkreis Halle, pro familia Gütersloh und den Sozialdienst katholischer Frauen. Sie beraten Frauen, Männer und Paare, die ungewollt oder ungeplant schwanger sind und helfen beim Entscheidungsprozess, ob die Schwangerschaft fortgeführt oder abgebrochen werden soll. Den größten Teil der Förderung dieser Beratungsstellen übernimmt das Land NRW, das 80 Prozent der Bruttopersonalkosten übernimmt sowie eine Sachkostenpauschale zahlt. Komplementär dazu fördert der Kreis Gütersloh die Beratungseinrichtungen. Für das Jahr 2025 lag der Kreiszuschuss bei rund 89.620 Euro. Durch einen geringen Stellenzuwachs sowie der Tariferhöhung beläuft sich der Zuschuss für das kommende Jahr auf rund 91.100 Euro. Damit die Beratungen kontinuierlich weiterlaufen können und die Träger Planungssicherheit haben, werden die Verträge für fünf Jahre geschlossen. Dem neuen Zuschuss sowie der Vertragsverlängerung für die vier Beratungsstellen stimmten die Mitglieder des Ausschusses für Gesundheit ebenfalls einstimmig zu. Der Kreisausschuss wird darüber final in seiner nächsten Sitzung am 16. Juni abstimmen.

 

(Text- und Bildquelle: Referat Presse – Kreis Gütersloh)

Einbahnstraßenregelung am Alten Markt während Harsewinkeler Weinfest aufgehoben!

Vom 13. bis 15. Juni 2025 findet auf dem Alten Markt in Harsewinkel wieder das alljährliche Weinfest statt. Die Stadtverwaltung Harsewinkel weist darauf hin, dass aufgrund der Sperrung des Alten Markts die neue Einbahnstraßenregelung von der Brockhäger Straße/Dr.-Pieke-Straße über Kirchplatz, Münsterstraße bis zur Kreuzung Brentrups Garten für den Zeitraum des Weinfestes aufgehoben wird. 

Der Bereich um den Alten Markt ist von Donnerstag, den 12. Juni 2025, 18:30 Uhr, bis Montag, den 16. Juni 2025, ca. 19 Uhr, aufgrund des dort stattfindenden Weinfests gesperrt. Um den Anwohnenden und Geschäftsleuten weiterhin die Zufahrt zu ermöglichen, ist die Einbahnstraße für den Kfz-Verkehr in diesem Zeitraum in beide Fahrtrichtungen freigegeben.

Die Stadtverwaltung weist ausdrücklich darauf hin, dass die Einbahnstraßenregelung auf dem Abschnitt Kreuzung Münsterstraße/Brentrups Garten bis zur Kreuzung Achtermannstraße/Dr.-Zurbrüggen-Straße weiterhin uneingeschränkt bestehen bleiben.

 

(Textquelle: Stadt Harsewinkel)

Rettungsdienstbedarfsplan Kreis GT: Gutachten empfiehlt fast 60 zusätzliche Stellen!

Die zwei Rettungswagen vor dem Kreishaus Gütersloh (Foto: Kreis Gütersloh).
Kreiseigene Rettungsfahrzeuge vor dem Kreishaus Gütersloh (Bild: Kreis GT).

Seit dem letzten Gutachten 2018 sind die Einsatzzahlen in den Rettungswachen in Trägerschaft des Kreises Gütersloh um 32 Prozent gestiegen, von 19.000 auf 25.000. Die Zahlen berücksichtigen nicht die Rettungswache in Rheda-Wiedenbrück, die zwischenzeitlich vom Kreis Gütersloh übernommen worden ist. Das führt im jetzt vorgelegten Rettungsdienstbedarfsplan zu einem deutlichen Mehrbedarf – beim Personal, bei den Fahrzeugen und auch bei den Standorten. Rund 60 Stellen mehr muss der Kreis Gütersloh schaffen, beim Einsatzpersonal, bei den Praxisanleitern, also den Ausbildern, in der Kreisleitstelle, aber auch in Verwaltung und Logistik. Drei neue Rettungswagen sind erforderlich und in Langenberg soll ein neuer Standort mit einem tagsüber stationierten Rettungswagen entstehen, als Außenstelle der Rettungswache Rietberg. Die Politikerinnen und Politiker des Gesundheitsausschusses votierten am Mittwoch, 4. Juni, einstimmig für die Umsetzung der gutachterlichen Empfehlungen. „Einstimmig“, unterstrich der Ausschussvorsitzende Dr. Heinz-Josef Sökeland (CDU), selbst Mediziner. „Das ist bei so einem Stellenzuwachs auch eine Botschaft nach draußen.“ In der gleichen Sitzung waren auch die beiden Neubauten der Rettungswachen in Halle/Westf. und Steinhagen vorgestellt worden, was Dr. Sökeland vor der Abstimmung zu dem Fazit bewog: „Die Qualität des Rettungsdienstes ist hervorragend.“ Er gehöre zu den besten in ganz Deutschland. „Wir haben moderne Rettungswachen und die Krankenkassen haben dem Personalzuwachs zugestimmt. Dann sollten wir unserer Bevölkerung das auch gönnen und zeigen, wir haben in dieser Legislaturperiode was für euch getan.“

„Einen so großen Zuwachs hatten wir noch nie“, betont Jürgen Theis, Abteilungsleiter Bevölkerungsschutz. „Die Umsetzung stellt uns vor große Herausforderungen und auch Kosten.“ Daher ist in Abstimmung mit den Krankenkassen als Kostenträgern angedacht, die Empfehlungen der Firma Orgakom, die mit der Erstellung des Rettungsdienstbedarfsplans beauftragt war, sukzessive innerhalb der nächsten Jahre umzusetzen.

Das Gutachten, dem die Krankenkassen zugestimmt haben, sieht grundsätzlich an allen Standorten eine Ausweitung der Rettungsmittelvorhaltung vor. Lediglich bei der Rettungswache in Herzebrock-Clarholz sieht das Gutachten keinen weiteren Bedarf. Aufgrund des Einsatzzuwachses soll in Halle/Westf. die Vorhaltung um 25 Prozent ausgeweitet werden. Dort soll tagsüber ein zusätzlicher Rettungswagen eingesetzt werden. Dito in Steinhagen (plus 41,7 Prozent). In Harsewinkel beträgt die Ausweitung der Vorhaltung 11 Prozent. Der hier tagsüber stationierte Rettungswagen soll zukünftig auch an den Wochenenden tagsüber zur Verfügung stehen. Genau diese Empfehlung spricht das Gutachten auch für die Rettungswachen Rheda-Wiedenbrück (plus 5,8 Prozent), Verl (plus 6,9 Prozent) und Versmold (plus 6,9 Prozent) aus. In Rietberg (plus 28,4 Prozent) und Schloß Holte-Stukenbrock (plus 21,5 Prozent) sollen die Rettungswagen, die aktuell tagsüber im Einsatz sind, rund um die Uhr vorgehalten werden. Komplett neu ist der Standort Langenberg, dieser wird als Außenstelle der Rettungswache Rietberg betrieben und bildet wie die Rettungswache Herzebrock-Clarholz einen kreisübergreifender Rettungsdienstbereich mit dem Kreis Warendorf. Der künftig dort tagsüber stationierte RTW soll vor allem Langenberg versorgen. Er wird, so die Verwaltung in ihrer Vorlage, auch die benachbarten Rettungswachen Rietberg, Rheda-Wiedenbrück und Wadersloh entlasten.

In Rietberg, um ein Beispiel zu nennen, sind zwei Rettungswagen stationiert. Der eine ist im 24 Stundendienst, der zweite lediglich tagsüber besetzt. Aktuell arbeiten dort 16 Mitarbeitenden (Notfallsanitäter/in / Rettungssanitäter/in). Sie sind vornehmlich in Rietberg und Langenberg im Einsatz, ein Fläche von 148 Quadratkilometern. 2023 rückten die Rettungswagen in Rietberg zu 3.666 Einsätzen aus, in 2024 waren es geringfügig weniger. Der Stellenplan sieht derzeit 171 Mitarbeitende im Rettungsdienst des Kreises vor. Darüber hinaus werden ab Sommer 43 Frauen und Männer zu Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitätern ausgebildet. Unterstützt werden sie von 14 jungen Frauen und Männern, die ein freiwilliges soziales Jahr machen.

Auch für den Rettungsdienst in Trägerschaft der Stadt Gütersloh sieht das Gutachten eine Ausweitung der Rettungsmittelvorhaltung vor. Geplant ist, dass der Stadtrat Anfang Juli das Gutachten auf die Tagesordnung nimmt.

Neben dem Personal auf den Fahrzeugen muss der Kreis auch im Querschnitt aufstocken, bei den Ausbildern, der Verwaltung und Logistik. Die Gesamtzahl von knapp 60 Stellen teilt sich wie folgt auf: 24 Notfallsanitäter und/oder Rettungssanitäter für die zusätzlichen Fahrzeuge beziehungsweise zusätzlichen Zeiten, in denen Fahrzeuge vorgehalten werden. 14 Vollzeitstellen für Praxisanleiter. In NRW ist vorgesehen, dass auf drei Azubis ein Praxisanleiter kommt. Die Ausbildung nebenbei, ohne Freistellung vom Einsatzdienst, würde den hohen Ausbildungsanforderungen bei den angehenden Notfallsanitätern nicht mehr gerecht, so das Gutachten. Der Kreis Gütersloh hat zuletzt massiv in die Ausbildung des eigenen Nachwuchses investiert. In Verwaltung und Logistik sollen 15,5 Stellen geschaffen werden: Dazu gehören der Bereich Technik Rettungsdienst, das Fuhrparkmanagement, die Qualität im Rettungsdienst und weitere Bereiche. In den 15,5 Stellen sind auch die enthalten, die in der sonstigen Kreisverwaltung anfallen, etwa Gebäudemanagement, Finanzen, also Abteilungen, die intern Dienstleistungen für den Rettungsdienst erbringen. Sechs Stellen sind zudem in der Kreisleitstelle zu schaffen. Drei Stellen, damit das gestiegene Einsatzaufkommen dort abgearbeitet werden kann, und weitere Stellen, etwa im Digitalfunk sowie in weiteren Bereichen.

Nicht nur die Einsatzzahlen, so die Verwaltungsvorlage, haben zu dem zusätzlichen Personalbedarf jetzt geführt – auch die zwischenzeitliche Übernahme der Trägerschaft der Rettungswache Rheda-Wiedenbrück. Denn bei der Übernahme wurde nur das planerische Minimum an Stellen aufgebaut. Auch baulich hat das Gutachten Konsequenzen: In Langenberg braucht es einen Standort. Aktuell ist der Neubau der Rettungswache in Clarholz im Gang, die Neubauten in Halle/Westf. und Steinhagen in Planung. Die Auswirkungen des neuen Rettungsdienstbedarfsplanes werden hier bereits berücksichtigt.

Gesetzlich ist der Kreis als Träger des Rettungsdienstes zu einer kontinuierlichen Überprüfung des Bedarfsplanes verpflichtet und hat diesen bei Bedarf – spätestens alle fünf Jahre – zu ändern. Nach der Übernahme des Standortes in Rheda-Wiedenbrück ist lediglich die Rettungswache in Gütersloh nicht in Kreisträgerschaft.

 

(Text- und Bildquelle: Referat Presse – Kreis Gütersloh)