
Bei der Platzierung der Bilder sei er aber in den Bann der vom historischen Gebäude ausgehenden Atmosphäre gezogen worden und er stellte sich dabei die Frage, welche Personen und Geschichten die Scheune erlebt hat, in der man in vergangenen Zeiten u. a. Postpferde versorgt hat. Den Gedanken der Betrachter seiner Bilder möchte Heinz Schößler ebenfalls Raum für Phantasie und Abschweifungen geben. Aus diesem Grund ist an den wenigsten Ausstellungsstücken ein Titel zu finden. So kann sich jeder noch freier eigene Gedanken zum jeweiligen Werk machen und in die eigene Kreativität eintauchen.
Bürgermeisterin Sabine Amsbeck-Dopheide würdigte die künstlerischen Leistungen des ehemaligen Kunstpädagogen, der nach eigener Aussage noch immer Angst vor dem weißen Blatt Papier hat. Gemeinsam plauderten die beiden über die prägenden Stationen des Künstlers, die den Spätaussiedler aus dem Heimatdorf im heutigen Polen, wo er bereits als Neunjähriger für sein künstlerisches Talent allseits bekannt war, über Hamburg und Wadersloh ins ostwestfälische Harsewinkel führten.
Am Samstag durften Kunst- und Kulturfreunde dann im Saal des Wilhalm zur Ausstellung passend die Art-Performance-Uraufführung von „Wandeln in den Bildern meines Vaters“ erleben. Gemeinsam mit Schlagzeuger Klaus Wallmeier stellte Pianist Tobias Schößler, unter dem Eindruck malerischer Impressionen eine musikalische Beziehung zu den Werken seines Vaters Heinz Schößler her. Hierbei reagierten die beiden Musiker intuitiv und kreativ auf ausgesuchte Gemälde, die ohne zuvor festgelegte Reihenfolge ausgesucht wurden und verpackten diese in klangliche Motive. Diese Darbietung ist somit als Unikat niemals auch nur annähernd genauso wiederholbar und nicht ohne Grund wurde das Projekt von Tobias Schößler von der NRW-Landesregierung gefördert. Harsewinkel darf sich berechtigte Hoffnungen machen, dass nach der Uraufführung weitere Termine mit Tobias Schößler und weitere kulturelle Highlights im Kulturort Wilhalm folgen werden.































Das was? Na, das Spöggsken!