
Die Mitgliederversammlung des Sozialverband VdK Deutschland-Ortsverbands Greffen im Bürgerhaus in Greffen war weit mehr als eine formale Zusammenkunft. Sie entwickelte sich zu einem lebendigen Ausdruck von Gemeinschaft, Solidarität und engagiertem Miteinander. Zahlreiche Mitglieder waren der Einladung gefolgt und unterstrichen damit die Bedeutung des mit aktuell 134 Mitgliedern gut aufgestellten Ortsverbands. Im Mittelpunkt standen neben den Berichten aus dem Vorstand vor allem die Ehrungen langjähriger Mitglieder, die den Verband über viele Jahre hinweg tragen. Für 40-jährige Mitgliedschaft wurde dabei Marianne Raubart ausgezeichnet. Seit einem Vierteljahrhundert engagieren sich Dieter Anders, Torsten Brüggen und Hubert Elfenkämper im VdK. Auf zehn Jahre Zugehörigkeit blicken Dietmar Berger, Johannes Bollmann, Axel Göldner, Sabine Kösters, Christiane Krieft, Ingeburg Krüllmann (Der Vorname stand so auf dem Jubilarzettel), Martina Pellmann, Katja Vogel und Heinrich Wagemann zurück. Die Vorsitzende Sabine Kösters würdigte die Geehrten mit deutlichen Worten: „Es sind genau diese Menschen, die unseren Verband tragen und die Solidarität im Alltag leben.
Schriftführer Kerstin Kintscher ließ die Aktivitäten des vergangenen Jahres Revue passieren, während Kassenwart Axel Göldner einen detaillierten Überblick über die finanzielle Situation gab. Beide Berichte wurden von der Versammlung zustimmend zur Kenntnis genommen.
Weil keine Vorstandswahlen auf der Tagesordnung standen, bleibt der VdK-Vorstand mit Sabine Kösters als erste Vorsitzende, Ralf Keuper als stellvertretenden Vorsitzenden, Kerstin Kintscher als Schriftführerin und Axel Göldner als Kassierer bestehen.
Während der Versammlung machte Sabine Kösters die zentrale Rolle des VdK deutlich. Als größter Sozialverband Deutschlands vertritt er die Interessen von Millionen Mitgliedern und unterstützt sie insbesondere in sozialrechtlichen Fragen, etwa bei Problemen mit Renten-, Kranken- oder Pflegeversicherungen oder bei Auseinandersetzungen mit Behörden.
Mit Blick auf die aktuelle Entwicklung fand Kösters jedoch auch kritische Worte. Zunehmende soziale Unsicherheiten sowie spürbare Einschnitte bei Krankenkassen, Rentenversicherungsträgern und Behörden für Schwerbehindertenangelegenheiten erschwerten vielen Betroffenen die Durchsetzung ihrer Ansprüche erheblich. „Wir hatten im vergangenen Jahr Unmengen von Widerspruchsverfahren, und auch in diesem Jahr wird es nicht besser werden. Fakt ist: Wer sich nicht wehrt, zieht den Kürzeren“, betonte die Vorsitzende. Nicht verwunderlich, denn Krankenkassen, Rentenversicherungsträger und Behörden für Schwerbehindertenangelegenheiten stehen unter massivem Spardruck. Mit direkten Folgen für die Betroffenen, denn Leistungen werden immer häufiger gekürzt, Anträge strenger geprüft und Bewilligungen zunehmend restriktiv gehandhabt. Um auf die steigende Zahl an Verfahren vorbereitet zu sein, kündigte sie an, dass der Kreisverband zusätzliche juristische Unterstützung einbinden will. Geplant ist, weitere Rechtsanwälte einzubeziehen, um die Interessen der Mitglieder konsequent zu vertreten und unberechtigte Kürzungen auch gerichtlich anzufechten.
(Bild- und Textquelle: Gabriele Grund)




























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