
Berufskraftfahrer und -fahrerinnen werden unterdurchschnittlich entlohnt
Die Bruttoverdienste für Berufskraftfahrer und -fahrerinnen im Gütertransport fallen verhältnismäßig gering aus: 2021 erhielten Fachkräfte in Vollzeit mit einer entsprechenden Ausbildung durchschnittlich 14,67 Euro die Stunde. Angelernte Kräfte, also beispielsweise Lkw-Fahrende ohne entsprechenden Ausbildungsabschluss, erhielten im Schnitt 12,98 Euro. Zum Vergleich: In der Wirtschaft insgesamt lag der durchschnittliche Stundenverdienst für Fachkräfte bei 20,44 Euro brutto, für Angelernte bei 16,40 Euro.
Auf den Monat gesehen ergab das einen Durchschnittsverdienst für Fachkräfte im Bereich Gütertransport von 2 725 Euro brutto – das waren gut 670 Euro weniger als Beschäftigte mit einer vergleichbaren Ausbildung und Berufserfahrung in der Wirtschaft insgesamt verdienten (3 399 Euro). Angelernte Kräfte verdienten durchschnittlich 2 371 Euro brutto im Monat. In der Wirtschaft insgesamt lag der Durchschnittsverdienst für diese Gruppe knapp 350 Euro höher (2 717 Euro monatlich).
Zahl der Auszubildenden gestiegen
Trotz der Aussicht auf vergleichsweise geringe Löhne ist die Zahl der Auszubildenden für den Kraftfahrer-Beruf gestiegen: Zum Stichtag 31.12.2020 absolvierten knapp 7 700 Menschen eine entsprechende Ausbildung – ein Anstieg um 45 % gegenüber dem Jahr 2010. Damals waren zum Jahresende rund 5 300 in der Ausbildung zum Berufskraftfahrer beziehungsweise zur Berufskraftfahrerin. Auch der Frauenanteil unter den Auszubildenden nahm im selben Zeitraum zu – von 3,7 % Ende 2010 auf 8,3 % Ende 2020.
(Original-Content von: Statistisches Bundesamt, übermittelt durch news aktuell)




























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