
Die Stadt Harsewinkel hat im Jahr 2025 ihre Friedhofskapazitäten erweitert und bietet ab sofort neue Bestattungsmöglichkeiten an. Auf dem Friedhof Harsewinkel ist im Nordwesten des bestehenden Areals eine rund 2.500 m² große Erweiterungsfläche entstanden. Neues Herzstück sind Baumbestattungen unter einheimischen Gehölzen, die eine waldähnliche, friedvolle Atmosphäre schaffen.
Erschlossen wurde die Fläche wurde durch einen drei Meter breiten Pflasterweg, der zugleich als Pflegeumfahrt dient. Auf dem neuen Areal entstehen zudem 74 zusätzliche Rasensarggräber in unmittelbarer Nähe zum Bestandsfriedhof. Die Baumgrabstätten werden im westlichen Bereich unter neu gepflanzten einheimischen Bäumen, wie Stieleiche und Feldahorn, angelegt. Jeder Baum bietet kreisförmig acht Urnengrabstätten, sodass unter zehn neuen Bäumen zunächst 80 Ruhestätten entstehen – auch mit der Möglichkeit der doppelten Belegung für Familienurnengräber. Eine immergrüne Eibenhecke sorgt für Sichtschutz, zudem wurden Bänke, Wasserstellen und Abfallbehälter ergänzt.
„Die alte und neue Bepflanzung bietet Lebensraum für Pflanzen und Tiere und schafft zugleich im Zusammenspiel eine friedvolle Umgebung, die Ruhe und Einkehr für Trauernde ermöglicht“, sagt Bürgermeisterin Pamela Westmeyer.

Neues Leben für den alten Friedhof in Greffen – Auch der alte Friedhof in Greffen bietet zukünftig mit Baumbestattungen neue Bestattungsmöglichkeiten. Nach einem längeren Genehmigungsverfahren mit dem Kreis Gütersloh können nun unter den bereits 2021 gepflanzten Bäumen Urnen beigesetzt werden. Jeder Baum bietet mehrere Grabstätten mit jeweils vier Grabstellen. Die Pflege der Baumgrabstätten übernimmt – wie auch auf dem Harsewinkeler Friedhof – die Stadt Harsewinkel, eine zentrale Ablagefläche für Blumenschmuck wird eingerichtet.
(Textquelle: Stadt Harsewinkel)




























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