
Die aktuelle Diskussion um das Jugendparlament hat durch die letzten Tage eine neue Dimension bekommen, die man in der Entscheidung nicht ignorieren darf. Die Unterschriftenaktion der ehemaligen JuPa-Mitglieder für den Erhalt des Jugendparlaments hat 596 Unterstützer gefunden. Noch bemerkenswerter: 89 Jugendliche haben erklärt, dass sie sich vorstellen können, für das Jugendparlament zu kandidieren.
Das ist kein Desinteresse. Das ist ein deutliches Signal!
Diese Zahlen zeigen, dass das Problem nicht mangelndes Interesse an Mitwirkung ist, sondern dass das bisherige Verfahren offensichtlich die Jugendlichen nicht ausreichend erreicht hat. Und genau daraus ergibt sich kein Argument für eine Aussetzung, sondern ein klarer Auftrag für einen Neustart.
Die Jugendlichen um Wolfram Randerath, Simon Hemkendreis und Moritz Kuhn, allesamt ehemalige JuPa-Mitglieder, teilweise auch aus dem Vorstand, haben in den vergangenen Tagen mit großem Engagement gezeigt, dass sie bereit sind, Verantwortung zu übernehmen. Sie sind angetan und dankbar für diese breite Unterstützung und hoffen nun – stellvertretend für viele andere – dass der Stadtrat dem Jugendparlament eine zweite Chance gibt und dem negativen Empfehlungsbeschluss aus dem Sozialausschuss nicht folgt.
Wenn innerhalb weniger Tage fast 600 Menschen unterschreiben und über 80 Jugendliche Bereitschaft zur Kandidatur signalisieren, dann kann man schwerlich argumentieren, dass es an Legitimation fehlt. Vielmehr zeigt sich: Jugendbeteiligung funktioniert – wenn man sie ernst nimmt und richtig organisiert. Genau deshalb sollte der Stadtrat jetzt nicht über das Ende des Jugendparlaments entscheiden, sondern über seinen Neustart.
(Textquelle: Ehemaliges Jugendparlament/Wolfram Randerath & Simon Hemkendreis)




























Das was? Na, das Spöggsken!