
Abfall ist Spiegelbild unserer Wirtschafts und Lebensweise – ein Endprodukt, das aus unserem Blickfeld entfernt und entsorgt werden muss. Doch was landläufig als wertlos, schmutzig und hässlich gilt, wird zunehmend auch Gegenstand künstlerischer Inszenierung, ästhetischer Faszination und soziokultureller Reflexion.
Indem Abfall sichtbar, geordnet oder künstlerisch in einen anderen Kontext gestellt wird, gewinnt er neue Bedeutungen und fordert zur Auseinandersetzung auf. Egbert Daum eröffnet mit seinen Fotos außergewöhnliche Perspektiven auf die vermeintlich nutzlosen Reste unserer Gesellschaft und legt Tiefendimensionen offen, die sonst verborgen blieben. Über deren Wahrnehmung hinaus wird ein Nachdenken über Verschwendung, Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung angeregt.
Die Beziehungen zwischen Mensch, Material und Umwelt tauchen durch die Ästhetisierung des Abfalls in ein frisches Licht.




























Das was? Na, das Spöggsken!