Harsewinkeler Jugendparlament startet mit erster Sitzung im Rathaus und hat viel vor!

(V. r.) Bürgermeisterin Sabine Amsbeck-Dopheide und Jugendbeauftragte Angelina Meier zu Wickern begrüßten das neu gewählte Jugendparlament zur ersten Sitzung im Rathaus Harsewinkel.

Das neugewählte Jugendparlament (JuPa) Harsewinkel hat am Donnerstag, den 23. Mai, seine Arbeit aufgenommen und die 13 hoch motivierten Jugendlichen haben viel vor.

In der ersten gemeinsamen Sitzung hießen die Jugendbeauftragte Angelina Meier zu Wickern, die auch zukünftig seitens der Stadtverwaltung das JuPa betreuen und begleiten wird, und Bürgermeisterin Sabine Amsbeck-Dopheide die Vertreter der Jungend im großen Sitzungssaal des Harsewinkeler Rathauses willkommen. Mit umfangreichen Erklärungen zu den Aufgaben des JuPa sowie zu Sitzungsabläufen, Abstimmungen, möglichen Anträgen, Protokollen und weiteren Formalitäten wurden den JuPa-Mitgliedern allerlei Handwerkszeug an die Hand gegeben.

Zoe Jonscher wurde in der ersten Sitzung des JuPa in krankheitsbedingter Abwesenheit zur Vorsitzenden gewählt und nachdem Ben Brossmann sowie Wolfram Randerath zu ihren Stellvertretern gewählt waren, übernahmen diese auch direkt die Sitzungsleitung. Zunächst wurde mit dem 4. Juli gemeinsam der nächste Sitzungstermin festgelegt und anhand einer Themenauswahl, die im Vorfeld bei einem Kennenlerntreffen und den Themenvorschlägen zur Wahlbewerbung zusammengestellt wurde, konnte das JuPa auch schon die ersten Themen beraten. So möchte man am liebsten bis zu Beginn der Sommerferien die Instandsetzung oder Wiederherrichtung des Volleyballfelds im Freibad auf den Weg bringen. Aus diesem Grund wird das Thema vom JuPa in der nächsten Sitzung Betriebsausschusses des Rates zur Sprache gebracht bzw. auf die Agenda gesetzt.

Zukünftig sollen die Jugendvertreter des JuPa als beratende Mitglieder in allen Fachausschüssen der Stadt Harsewinkel ein Rede- und Mitspracherecht erhalten. Auch wenn das JuPa damit selbstverständlich nicht abstimmungsberechtigt ist, kann es bei allen Themen mitreden, Anliegen der Jugendlichen vorbringen, Interessen junger Menschen vertreten und so die Entscheidungen des Rates der Stadt beeinflussen. Ein vielversprechender Auftakt ist gemacht – Harsewinkel hat ein Jugendparlament, welches im Sinne der heimischen Jugend viel vorhat.