
Nachdem sich Mitglieder der Harsewinkeler Rats-Fraktionen von CDU und AfD sowie Vertreter der Stadtverwaltung für die „Aussetzung“ des JuPa ausgesprochen haben, möchten die Mitglieder des Jugendparlaments das JuPa mithilfe der Petition ,,Rettet das Jugendparlament“ erhalten. Jugendliche zwischen 12 und 21 Jahren können sich per Online-Petition oder per Unterschrift in der Schule beteiligen. Simon Hemkendreis begründet die Aktion stellvertretend für das JuPa wie folgt:
Zur Petition >>> https://docs.google.com/forms/d/e/1FAIpQLSfPOeWdHbKKxZbPFUNDOd0M8kZTm7gh212fO-1vgv3kptV_6A/viewform?usp=dialog
„Mit der Petition ,,Rettet das Jugendparlament“, welche seit Anfang dieser Woche läuft, möchten wir zeigen, dass das Interesse vieler Jugendlicher an einem Jugendparlament weiterhin vorhanden ist. Wir sammeln Unterschriften, indem wir durch die Klassen gehen, in den Pausen mit den Jugendlichen ins Gespräch kommen und durch Plakate und Posts in Social Media für die Petition werben.
Hintergrund der Petition ist ein Vorschlag der Verwaltung, das Jugendparlament für die nächste Wahlperiode auszusetzen.
Unserer Meinung, wird Demokratiebildung am besten durch Teilhabe gefördert. Das Jugendparlament ist für junge Menschen eine wichtige Möglichkeit, sich parteilos in die lokale Politik einzubringen und Demokratie nicht nur theoretisch, sondern durch direkte Teilnahme zu erleben.
Die Begründung, das Jugendparlament habe zu wenig Legitimation durch zu geringe Beteiligung, sehen wir kritisch, da eine geringe Beteiligung nicht mangelndes Interesse an Demokratie bedeutet, sondern vielmehr darauf hinweist, dass Zugänglichkeit, Motivation und Unterstützung verbessert werden müssen.
Demokratie ist ein Prozess, der Geduld, Vertrauen und vor allem Zeit braucht, keine ständigen Unterbrechungen, sobald es einmal nicht perfekt funktioniert.
Um das Engagement der Jugend zu fördern, braucht es die richtigen Signale. Die Jugendlichen müssen das Gefühl bekommen, dass Mitbestimmung möglich ist und nicht, dass bei einem Fehler das sofortige Aus droht.

Gerade jetzt stellt sich die Frage, ob die Meinungen junger Menschen als wichtiger Teil unserer Gesellschaft ausreichend ernst genommen werden.
Auch Parteien erhoffen sich in Zukunft Nachwuchs aus den jungen Reihen und sollten sich fragen, ob dieses Ziel mit so einer negativen Entscheidung erreicht werden kann.
Mit unserer Petition fordern wir deshalb, das Jugendparlament nicht auszusetzen, sondern gemeinsam Wege zu finden, es zu stärken und weiterzuentwickeln.
Gerade weil sich bei Jugendlichen durch Schulwechsel, Abschlussjahrgänge und neue Lebensabschnitte die Zusammensetzung und Interessen schnell verändern, braucht es stabile Strukturen und kontinuierliche Unterstützung, damit Beteiligung langfristig wachsen kann.“
(Textquelle: Ehemaliges Jugendparlament/Simon Hemkendreis)




























Das was? Na, das Spöggsken!