FDP-Fraktion möchte KI-gestützte Hilfe für Bäderbetrieb in Harsewinkel prüfen lassen

Die FDP-Ratsfraktion Harsewinkel möchte die Stadtverwaltung prüfen lassen, ob und in welchem Umfang der Einsatz KI-gestützter Systeme zur Unterstützung der Badeaufsicht in den städtischen Bädern Harsewinkels sinnvoll und umsetzbar ist.

Der Fraktionsvorsitzende Andreas Hanhart begründet den Antrag mit folgenden Worten:

Begründung – Kommunale Bäder stehen vor großen Herausforderungen. Steigende Betriebskosten, Fachkräftemangel sowie hohe Anforderungen an die Sicherheit erschweren zunehmend einen wirtschaftlichen und gleichzeitig sicheren Betrieb. Moderne KI-gestützte Systeme zur Videoanalyse können die Badeaufsicht durch die frühzeitige Erkennung von Gefahrensituationen unterstützen. Sie ersetzen keine Aufsichtskräfte vollständig, können diese jedoch wirksam entlasten und damit einen wichtigen Beitrag zur Betriebssicherheit leisten. Durch den Einsatz solcher Systeme könnten Abläufe effizienter gestaltet, Personalressourcen gezielter eingesetzt und langfristig Einsparpotenziale im Personalbereich erschlossen werden. Nach aktuellen Marktinformationen liegen die Investitionskosten entsprechender Systeme – abhängig von Beckengröße und technischer Ausstattung – häufig im Bereich zwischen 30.000 und 80.000 Euro pro Becken. Hinzu kommen laufende Kosten für Wartung, Software und Support. Vor diesem Hintergrund soll geprüft werden, ob der Einsatz solcher Technologien im Bäderbetrieb der Stadt
Harsewinkel wirtschaftlich, technisch und organisatorisch sinnvoll ist.

Prüfauftrag an die Verwaltung – Die Verwaltung wird gebeten, die Möglichkeiten des Einsatzes KI-gestützter Unterstützungssysteme im Bäderbetrieb umfassend zu prüfen und eine entsprechende Ausarbeitung vorzulegen. Dabei sollen insbesondere folgende Aspekte berücksichtigt werden: Verfügbare technische Lösungen und deren Funktionsweise Investitions- und Folgekosten Mögliche Einsparpotenziale im Personalbereich Technische
und organisatorische Voraussetzungen Datenschutzrechtliche Anforderungen Mögliche Auswirkungen auf den laufenden Bäderbetrieb.

 

(Textquelle: FDP-Fraktion Harsewinkel)