
Die Evangelische Kita Jona ist erfolgreich an ihrem neuen Standort angekommen. Nach einem intensiven Umzug in den Sommerferien hat die Einrichtung Anfang August ihre neuen Räumlichkeiten an der Thomas-Mann-Straße bezogen und startet dort mit deutlich erweiterten Möglichkeiten in die Zukunft. Aus einer bislang zweigruppigen Einrichtung ist eine moderne viergruppige Kita geworden, die nun Platz für rund 70 Kinder bietet.
22 Kinder wechselten aus der bisherigen Evangelischen Kita Jona im Mozartweg mit an den neuen Standort, 23 Kinder wurden aus der ehemaligen Kita Bullerbü des Trägers Kitea, die geschlossen wurde, übernommen, die verbleibenden Plätze wurden mit neu aufgenommenen Familien besetzt. Künftig werden die Kinder in vier Gruppen betreut: einer U3-Gruppe, einer Ü3-Gruppe sowie zwei altersgemischten Gruppen für Zwei- bis Sechsjährige.
„Wir freuen uns sehr, dass wir nun in einem Gebäude arbeiten können, das deutlich mehr Platz und moderne Rahmenbedingungen für Kinder, Familien und Mitarbeitende bietet“, sagt Kita-Leiterin Sarah Pelster. „Der Umzug war eine große Herausforderung, aber gleichzeitig auch eine große Chance für unsere Einrichtung.“
Sarah Pelster ist seit März aus dem Mutterschutz zurück und hat zum 1. August wieder ihre Leitungsstelle in Vollzeit übernommen. Mailin Himmerich, die sie zwischenzeitlich vertreten hatte, bleibt der Kita Jona selbstverständlich erhalten. Sie unterstützt weiterhin als Inklusionskraft und übernimmt zusätzlich die Funktion der Abwesenheitsvertretung.
Mit dem Wachstum der Einrichtung ist auch das Team deutlich größer geworden. Während die Kita früher deutlich kleiner aufgestellt war, kümmern sich heute insgesamt 14 pädagogische Fach- und Ergänzungskräfte in Voll- oder Teilzeit um die Kinder. Hinzu kommen zwei Auszubildende, eine Köchin, eine Kita-Helferin, zwei Reinigungskräfte, ein Hausmeister sowie die Leitung. Damit hat sich das Team nahezu verdoppelt.
Trotz der Vergrößerung bleibt das pädagogische Konzept der Kita Jona, die zum Trägerverbund des Ev. Kirchenkreis Halle gehört, bestehen. Zu den Schwerpunkten gehören weiterhin die Religionspädagogik, ein teiloffenes Konzept, Inklusion, eine familiäre Atmosphäre, intensive Vorschularbeit sowie eine enge Erziehungspartnerschaft mit den Familien. Auch gemeinsame Feste, Eltern-Kind-Aktionen, Arbeitsgemeinschaften und die Zusammenarbeit mit der evangelischen Kirchengemeinde bleiben feste Bestandteile des Kita-Alltags.
Die ersten Wochen am neuen Standort bringen jedoch auch Herausforderungen mit sich. Im Vergleich zum bisherigen Gebäude steht weniger Stauraum zur Verfügung, da die frühere Kita vollständig unterkellert war. Das Team sieht dies jedoch positiv. „Wir nutzen die Situation als Chance, uns von Dingen zu trennen, die wir nicht mehr benötigen, und unsere Materialien neu zu strukturieren“, erklärt Pelster.
Eine weitere Aufgabe besteht darin, die vielen neuen Mitarbeitenden zu einem starken Team zusammenzuführen. Daher finden direkt zu Beginn zusätzliche Teamtage statt. „Uns ist wichtig, gemeinsam einen Fahrplan für die zukünftige Zusammenarbeit zu entwickeln und die Stärken aller Mitarbeitenden kennenzulernen. Gerade nach einem solchen Wachstum braucht es Zeit, um als Team zusammenzuwachsen“, sagt Sarah Pelster.
Der eigentliche Umzug stellte die größte organisatorische Herausforderung dar. Innerhalb weniger Wochen mussten Materialien, Möbel und Ausstattungen transportiert, Räume eingerichtet und zahlreiche Abläufe neu geplant werden. „Eine komplette Kita umzuziehen, ist eine enorme Aufgabe. Ohne die große Unterstützung unseres Teams und vieler helfender Hände wäre das nicht möglich gewesen. Darauf sind wir sehr stolz.“
Eine offizielle Einweihungsfeier wird es noch geben, am ersten Öffnungstag durften aber Vertreter von Träger, Kirchengemeinde und Stadt Harsewinkel vorbeikommen. „Wir freuen uns sehr, dass die Kita Jona hier ein neues Zuhause gefunden hat. Damit das klappt, haben wir alle gemeinsam an einem Strang gezogen – die Zusammenarbeit lief sehr unaufgeregt, konstruktiv und hoch professionell“, sagt Bürgermeisterin Pamela Westmeyer.
Mit den neuen Räumlichkeiten, dem gewachsenen Team und zusätzlichen Betreuungsplätzen sieht sich die Evangelische Kita Jona nun bestens für die Zukunft aufgestellt. Für die Kinder und Familien soll dabei vor allem eines erhalten bleiben: eine vertrauensvolle, familiäre und wertschätzende Atmosphäre, die die Einrichtung seit vielen Jahren auszeichnet.
(Bild- und Textquelle: Ev. Kirchenkreis Halle)




























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