Die Ratsfraktionen der SPD und CDU stellen Anträge zur Unterstützung von Gewerbe und Gastronomie in Harsewinkel

Entlastung und Unterstützung durch Flexibilität, Kulanz und Einfallsreichtum gefordert

Die Lage für die heimische Wirtschaft ist in Zeiten von Covid-19 schwierig und herausfordernd. Die Corona-Pandemie hat die Unternehmen und Gewerbetreibenden in Harsewinkel, Marienfeld und Greffen teilweise mit voller Wucht getroffen. Auflagen und Bestimmungen, die für den Re-Start und die Rückkehr in einen den Umständen entsprechenden Geschäftsalltag unverzichtbar sind, stellen in vielen Fällen zusätzliche Hürden für die Unternehmen dar. Aus diesem Grund möchten die Ratsfraktionen der SPD und der CDU mit verschiedenen Anträgen Unterstützung für die hiesigen Gastronomen und Gewerbetreibenden erwirken.

Die SPD fordert, flexibel und kulant vorzugehen. Man möchte kreative, neue Wege gehen und gemeinsame Lösungen suchen, die den Unternehmen im Umgang mit den Alltagsproblemen kurzfristig sowie mittelfristig wirklich helfen. Die Ratsfraktion der SPD beantragt deshalb die Einrichtung eines „Runden Tisches“ für eine noch engere Zusammenarbeit von Verwaltung und Wirtschaft vor Ort. Man ist davon überzeugt, dass die Schwierigkeiten der Corona-Krise am besten gemeinsam bewältigt werden können und daher möchte man einen neuen regelmäßigen Austausch etablieren. So sollen gemeinsam bestmögliche Lösungen erarbeitet werden, die den Betroffenen auch tatsächlich eine Hilfe sind und die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie in Harsewinkel, Marienfeld und Greffen mildern.

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Die Ratsfraktion der CDU stellt einen Antrag zur Unterstützung der Gastronomiebetriebe in Harsewinkel, Marienfeld und Greffen. Man möchte damit erreichen, dass die Stadt Harsewinkel etwas unternimmt, um ein „Kneipensterben“ vor Ort zu verhindern. Die Stadtverwaltung soll prüfen, welche kommunalen Möglichkeiten bestehen, die hiesige Gastronomie zu unterstützen, um gerade dieser massiv von den Auswirkungen der Pandemie betroffenen Branche über die vom Bund und Land vorgesehene Hilfen hinaus, im Rahmen der kommunalen Möglichkeiten helfend unter die Arme zu greifen.

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Die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister der 13 Kommunen im Kreis Gütersloh und Landrat Sven-Georg Adenauer machen sich ebenfalls Sorgen um die Gaststätten und Hotels. Aus diesem Grund hat man sich mit einem gemeinsamen Brief an die verantwortlichen Ministerien und Politiker in Düsseldorf und Berlin gewandt, um ein Nachbessern bei den Hilfen für die Branche zu erreichen.