Mit einem Schraubendreher in der Hand, dem Blick in einen Serverschrank oder an der Steuerung einer Mähraupe – beim Herbst-Tech-Camp konnten Jugendliche selbst aktiv werden. Am Dienstag, 20. Oktober, nutzten acht Jungs ihre Chance und schauten sich im Rahmen des Herbst-Tech-Camps drei MINT-Ausbildungsberufe der Kreisverwaltung Gütersloh an – den Fachinformatiker für Systemintegration, den Vermessungstechniker und den Straßenwärter.
Im Serverraum der IT liefen die Ventilatoren auf Hochtouren. Hier schauten die Jugendlichen in einzelne Serverschränke und lernten, wie wichtig so ein Serverraum eigentlich für ein Gebäude ist. Ausgestattet mit einem Schraubendreher wurden alte Rechner auseinandergeschraubt. Mit vereinten Kräften versuchten die Teilnehmer einen PC wieder zum Laufen bringen.
Bei den Vermessungstechnikern war Teamarbeit gefragt. Mit einem Tablet gab eine Person Anweisungen, die ein weiterer Teilnehmer mit GPS befolgte. So konnten die Jugendlichen markierte Punkte im Boden finden. Mithilfe eines Tachymeters konnten sie die genaue Position von Punkten im Raum bestimmen. Wie hoch ist wohl das Kreishaus Gütersloh? Die Teilnehmer fanden es heraus. Circa zehn Meter vom Boden bis unter das Dach.
Im Zweierteam pflasterten die Jugendlichen einen vorgegebenen Bereich und schlüpften so in die Rolle eines Straßenwärters. Hier durften die Teilnehmenden auch Straßenschilder zusammenschrauben. Das Highlight: Selbst die Mähraupe steuern.
Organisiert wurde das Herbst-Tech-Camp von dem Ausbildungsteam des Kreises Gütersloh und den teilnehmenden Abteilungen, in Kooperation mit Tech-Heroes-OWL als Projekt des Bildungswerkes der ostwestfälisch-lippischen Wirtschaft e.V.. Ziel war es Jugendlichen den MINT-Bereich näher zu bringen und ihnen eine Möglichkeit zu geben, in technische Berufe reinzuschnuppern.
(Text- und Bildquelle: Referat Presse – Kreis Gütersloh)





























Das was? Na, das Spöggsken!