Arbeitsgruppe Waldschlößchen eG freut sich über positive Resonanz in Marienfeld!

Unter dem Motto „Unser Dorf wird Wirt“ soll das Marienfelder Waldschlößchen durch die Gründung einer Bürgergenossenschaft wiederbelebt werden. Viele waren Ende November von dieser Nachricht überrascht. „Die Resonanz aus der Bevölkerung ist phänomenal und überwältigend“, sagte Ideengeber Karl-Heinz Westbeld am Donnerstag und zog eine durchweg positive Zwischenbilanz.

Das bedeutet konkret: Am Tag der Bekanntgabe kamen schon 150 Kontaktdaten von möglichen Unterstützern beim Team der Initiatoren an. Es blieb nicht dabei. Über die speziell zur Gründung der Genossenschaft eingerichtete Internetseite haben sich in den letzten 20 Tagen mehr als 400 Personen für das Vorhaben registriert. Es liegt auf der Hand, dass das „Marienfelder Schlösschen“ vor allem den Bürgern von Marienfeld, Harsewinkel und Greffen am Herzen liegt. Aber: Auch zwischen Hamburg und München wurden, wie die Initiatoren diese Woche erfreut berichten, aus dem ganzen Bundesgebiet Interessensbekundungen verzeichnet.

Die ehrenamtliche Gruppe habe ausschließlich positive Rückmeldungen erhalten. Etwa diese: „Super, dass ihr das anpackt!“, schrieb einer der zahlreichen Interessierten. Andere äußerten sich zu dem Vorhaben mit „Super Idee“ oder „Wie kann ich euch unterstützen?“. Der Arbeitskreis glaubt fest daran, dass es im Januar möglich sein wird, eine Gründungsversammlung der noch zu gründenden Genossenschaft abzuhalten – vorerst im kleinen Kreis. „Das Signal aus der Bevölkerung ist für uns wichtig. „Deshalb sind wir jetzt beruhigter“, sagte Teammitglied Dirk Hülsmann während des Pressetermins.

Ute und Clemens Wittkamp mit dem Arbeitskreis „Marienfelder Schlösschen eG“ im Schankraum der Marienfelder Kultgaststätte: (v.l.) Hermann Hecker, Karl-Heinz Westbeld, Elsbeth Kemper, Norbert Daut, Clemens Wittkamp, Norbert Ströer, Tim Bremke, Sandra Deitermann, Ute Wittkamp, Felix Füchtenkötter, Stephanie Rolf und Dirk Hülsmann.

Anschließend erfolgt dann eine E-Mail-Benachrichtigung an alle Interessierten, die ihre Kontaktdaten angegeben haben, und diese können dann offiziell Anteile erwerben. Karl-Heinz Westbeld und seine Mitstreiter betonen: „Zum Weihnachtsfest wird es jedoch noch nicht möglich sein, Anteile unter dem Baum zu platzieren.“

Das Team setzt auf die Unterstützung der Bevölkerung, um unter anderem den Ausbau von barrierefreien Toiletten und die Reparatur des Kühlraums zu finanzieren und diese Investitionen durch die Genossenschaft umzusetzen. Das Ziel ist es, die Finanzierung sicherzustellen und möglichst viele Mitglieder zu gewinnen, indem man ihnen den Erwerb von mindestens einem Genossenschaftsanteil zum Preis von 200 Euro anbietet. Insgesamt soll ein Betrag im sechsstelligen Bereich zusammenkommen.

Jedes Genossenschaftsmitglied demonstriert seine Unterstützung für das Ziel der Genossenschaft, erhält mit dem Genossenschaftsanteil eine Stimme in der Generalversammlung und darf das Vorhaben demokratisch mitgestalten. Natürlich ist es möglich, mehrere Anteile zu erwerben. So ließe sich das Ziel der Finanzierung natürlich wesentlich zügiger erreichen. Der Stimmanteil in der Generalversammlung bleibt jedoch gleich, auch wenn man mehrere Anteile besitzt.

Was muss jetzt noch in Angriff genommen werden? Die Detailabstimmung für die Gründung mit dem Genossenschaftsverband Düsseldorf und dem Ordnungsamt Harsewinkel läuft derzeit auf Hochtouren. Zugleich werden Gespräche mit möglichen Pächtern und Wirten des Lokals geführt, die bis zur Mitte des Januars 2026 zu einer Entscheidung führen sollen. Regelmäßige Updates über den Projektfortschritt werden bis dahin auf der Webseite veröffentlicht.

Wer Interesse an einer Mitgliedschaft in der Genossenschaft hat, kann sich weiterhin unverbindlich unter https://marienfelder-schloesschen.de/mitmachen-unterstuetzen/ eintragen.