Stadt Harsewinkel bietet mit neuer Urnenstelenanlage weitere alternative Bestattungsform an

Freuen sich über die neue Urnenstelenanlage als Bestattungsform auf dem Harsewinkeler Friedhof (v.l): Anja Meitsch (Friedhofsverwaltung der Stadt Harsewinkel), Bürgermeisterin Pamela Westmeyer und Esther Beckmann-Jahrsen (Fachgruppenleiterin Bauen / Städtische Betriebe der Stadt Harsewinkel).

Die Stadt Harsewinkel hat im Jahr 2025 ihre Friedhofskapazitäten erweitert und bietet seitdem neue Bestattungsmöglichkeiten an. Auf dem Friedhof Harsewinkel ist im Nordwesten des bestehenden Areals eine rund 2.500 m² große Erweiterungsfläche entstanden. Neues Herzstück sind Baumbestattungen unter einheimischen Gehölzen, die eine waldähnliche, friedvolle Atmosphäre schaffen.

Auf dem neuen Areal ist in unmittelbarer Nähe zum Bestandsfriedhof Platz für 74 zusätzliche Rasensarggräber entstanden. Im westlichen Bereich wurden unter zehn neu gepflanzten einheimischen Bäumen, wie Stieleiche und Feldahorn, Baumgrabstätten mit zunächst 80 Ruhestätten angelegt. Die Stadt Harsewinkel hat aber noch ein weiteres Ass im Ärmel – eine Grabstätte, die keinerlei Pflege benötigt. Hinter der Trauerhalle wurden Urnenstelen errichtet.

Neue Urnenstelenanlage an der Trauerhalle – Neben der neuen Form der Baumbestattungen wurde unweit der Trauerhalle zudem eine neue Urnenstelenanlage mit 26 Kammern für jeweils zwei Schmuckurnen eingerichtet. „Die Nachfrage nach oberirdischen Urnenbestattungen steigt auch in unserer Region zunehmend“, erläutert Bürgermeisterin Pamela Westmeyer. „Immer mehr Menschen schätzen diese Form der Beisetzung als eine würdevolle und gleichzeitig moderne – weil pflegeleichte – Möglichkeit, Abschied zu nehmen und Erinnerungen zu wahren.“ Die Urnenstelenanlage ist barrierefrei erreichbar, sodass ein harmonischer Ablauf auch bei größeren Beisetzungen gewährleistet ist.

Bei konkreten Fragen zu den neuen Bestattungsformen in Harsewinkel hilft die Friedhofsverwaltung gerne telefonisch unter 05247 935-195 oder per E-Mail unter weiter.