Sabine Amsbeck-Dopheide: #gutesbleibt!

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Kunst und Kultur

Ohne das beherzte Einschreiten von Reinhard Hemkemeyer und Johannes Sieweke wäre Wilhalm abgerissen worden. Möglicherweise wäre ein schöner neuer Bau entstanden, aber Wilhalm wäre nicht mehr da!

Für das Haus musste und muss der Rat zur rechten Zeit Verantwortung übernehmen und mutige Entscheidungen treffen. Es reichte zur rechten Zeit nicht zu sagen, dass die Stadt das Haus nicht kaufen sollte. Es reicht jetzt nicht, sich zu freuen, dass es stehen geblieben ist. Und es reicht auch in Zukunft nicht, nur zu sagen, was man nicht will.

Als Bürgermeisterin habe ich Wege aufgezeigt, das Haus mit Leben zu füllen und wir haben dafür Fördermittel bekommen. Der Wunsch möglichst schnell ein Gastwirtsehepaar, wie Hedemarie und Achim, gewinnen zu können, stellte sich als aussichtslos dar. Und in diesen Zeiten ist es noch schwerer für Gastronomen. Es gibt ein großes Interesse an dem Gasthaus für Kultur, Bildung und Begegnung. Leider musste die geplante Simulationswoche Ende April wegen Corona ausfallen. Jetzt knüpfen wir an am erfolgreiche Auftakttreffen im Februar und werden aus den Interessenten ein engagiertes Kernteam bilden.

Ich strebe an, dass wir in die 2. Förderphase für die Dritten Orte kommen. Damit können wir einen mindestens zweijährigen Probebetrieb im Gasthaus Wilhalm finanzieren. Die Stadt kann damit eine kleine Bühne anschaffen, kleinere Umbauten vornehmen und einen Kümmerer einstellen. Ich wünsche mir, dass aus dem Probebetrieb ein Stadtkulturring hervorgeht: Eine Selbstorganisation der Kulturvereine, wie es beim Stadtsportring, Stadtjugendring, Stadtaltenring funktioniert. Ein Stadtkulturring könnte auch die Trägerschaft des Gasthofes übernehmen.

Zudem wünsche ich mir einen Kulturentwicklungsplan für Harsewinkel. Eine Erstellung wird in der 2. Förderphase Dritte Orte mit Landesmitteln gefördert. Es ist mir bewusst geworden, dass wir viele Räume haben, die für Kultur und Bildung genutzt werden. Aber so mancher Raum passt nicht genau oder steht mittelfristig nicht mehr zur Verfügung. Darüber hinaus haben wir zukünftig neue Orte, die bespielt werden können, wenn Corona endlich vorbei ist: der neue Heimathof, die Tribüne im Freibad und der neue Dorfplatz in Greffen.

Und es muss aufhören, dass junge Leute sagen: „In Harsewinkel is nix los!“ Kultur muss sich an Bedürfnisse und Gewohnheiten anpassen. Ich bin mir sicher, dass die Diskussion um und im Wilhalm bei einem regelmäßigen Kulturstammtisch schon in der Probephase die Szene in allen drei Ortsteilen bereichern wird. Wenn sich in der Probephase ein Gastronom/eine Gastronomin findet, umso besser. Nach der Probephase im Wilhalm mit Volkshochschule, Kreismusikschule, Kultur- und Bildungsverein und vielen weiteren Vereinen soll dann mit Fördermitteln aus der Städtebauförderung das alte Gasthaus umgebaut und saniert werden. Denn dann wissen wir, was in den alten Mauern dauerhaft stattfinden soll und was die Nutzer*innen brauchen. Dafür müssen wir jetzt ein Integriertes Stadtentwicklungskonzept erarbeiten, in dem Wilhalm enthalten ist. Damit Wilhalm noch hundert Jahre im Herzen Harsewinkels steht.

Ich habe noch viele Ziele, die ich erreichen möchte. Das sozialdemokratische Kandidatenteam an meiner Seite macht mir Mut. Viele engagierte Frauen in allen Altersklassen. Und unsere Männer interessieren sich alle für Fußball oder Motorrad. So repräsentieren wir ungefähr 120% der Harsewinkler*innen. #gutesbleibt!

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(Text- und Bildquelle: SPD Harsewinkel)

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