Mit einer Mischung aus politischem Ausblick, persönlicher Würdigung und geselligem Austausch eröffnete die SPD am Freitagabend im Bürgerhaus Marienfeld ihr politisches Jahr. Die Jahresauftaktfeier, die traditionell den ersten größeren innerparteilichen Treffpunkt des Jahres markiert, bot Raum für Reflexion über Vergangenes ebenso wie für vorsichtige Erwartungen an die kommenden Monate.
Im Mittelpunkt stand der neue Kreisvorsitzende Stefan Schneidt, der in seinem Jahresrück- und -ausblick einen nüchternen, aber zuversichtlichen Ton setzte. Ohne Pathos, doch mit erkennbarer Ernsthaftigkeit skizzierte Schneidt die politischen Herausforderungen auf Kreis- und kommunaler Ebene. Er sprach über notwendige strukturelle Anpassungen, gesellschaftliche Spannungen, aber auch Chancen, die sich aus einem wiedererstarkenden ehrenamtlichen Engagement ergäben.
Würdigung langjähriger Mitglieder – Besondere Aufmerksamkeit galt den Ehrungen langjähriger Parteimitglieder. Arnold Czek, seit 60 Jahren in der SPD verwurzelt, und Monika Czech, die auf 50 Jahre Mitgliedschaft zurückblickt, wurden von Simon Lohmeyer und Tülay Pehlivan ausgezeichnet. In einer kurzen, persönlich gehaltenen Ansprache dankten Lohmeyer und Pehlivan den beiden Jubilaren für ihre jahrzehntelange Treue, die weit über das rein Formale hinausreiche.
Ein Fest der Begegnung – Neben den offiziellen Programmpunkten prägte vor allem die Atmosphäre des Beisammenseins den Abend. Viele Gäste nutzten die Gelegenheit, Kontakte zu pflegen, neue Anknüpfungspunkte zu finden oder einfach im informellen Rahmen miteinander ins Gespräch zu kommen.
Weihnachtsmarkterlöse für Harsewinkeler Initiativen – Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Weitergabe der Erlöse vom Weihnachtsmarkt. Jeweils 700 Euro gingen an die Streetwork Harsewinkel sowie an die Hospizbewegung Harsewinkel. Beide Organisationen stehen exemplarisch für jene soziale Infrastruktur, die im Alltag der Stadt oft leise, aber unverzichtbar wirkt. Mit der Spendenübergabe unterstrich die Vorsitzende Tülay Pehlivan ihre Bindung an lokale Initiativen, deren Arbeit in der Breite oft erst dann sichtbar wird, wenn sie fehlt.
(Text- und Bildquelle: SPD Harsewinkel)






























Das was? Na, das Spöggsken!